Krankls Liga-Check
Teil 3: Salzburger Kabarett
Was in Salzburg abgeht, kann ich nicht verstehen. Warum Herr Mateschitz da schon so lange zuschaut, wundert mich. Er legt Wert darauf, dass Red Bull positiv und sympathisch rüberkommt. Nur im Fußball gelingt ihm das nicht.
Schlägerei zwischen den Trainern, Transfertheater ohne Ende, fragwürdige Einkaufspolitik – und alles bleibt ohne Konsequenzen. Ein Kabarett. Salzburg ist eine Lachnummer. Aber ich finde das nicht lustig. Das ist alles sehr traurig. Nicht normal. Vielleicht liegt’s am aufgeblasenen Klub-Apparat. 16 Trainer, fünf Sportdirektoren. Ich weiß, ich übertreibe. Doch nur ein bisschen …
Huub Stevens streitet und hat immer schlechte Laune
Aus Huub Stevens werde ich nicht schlau. Den habe ich in Deutschland noch cool und gut gefunden. Bei uns kommt er einfach nur unsympathisch rüber. Der regt sich ständig auf, legt sich mit allen Leuten an, hat nur schlechte Laune, lässt keine Kritik zu. Glaubt er, die Holländer haben den Fußball erfunden? So führt er sich nämlich auf! Viel arroganter noch als sein Vorgänger Adriaanse.
Der Meistertitel ist für Salzburg das Minimum! Mit dem Background muss man jedes Jahr Champions League spielen!
Pech haben die Bullen auch noch: Nun hat sich Douglas da Silva Kreuz- und Außenband gerissen, fällt fürs Frühjahr aus. Das heißt: Sie werden wieder nicht schnell genug aus der Abwehr rausspielen.
Meine Einschätzung: So wird Salzburg sicher nicht Meister. Aber ich sage deutlich: Die Bullen verdienen sich den Titel gar nicht!
Die wichtigsten Bullen im Direkt-Check: