Paralympics

Veronika Aigner gewann zweites Alpinski-Gold

10.03.2026

Der heimische Erfolgslauf bei den Paralympics hält weiter an. 

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© Gepa
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Österreichs Para-Alpinski-Team räumt in Italien groß ab: Veronika Aigner und Guide Lilly Sammer haben am Dienstag in der Klasse der Sehbeeinträchtigten den Kombinationsbewerb in Cortina d'Ampezzo gewonnen, auf Rang drei landeten Elina Stary/Stefan Winter. Bruder Johannes Aigner errang mit Guide Nico Haberl in der Kombination Bronze und damit wie seine Schwester die dritte Medaille bei diesen Paralympics. Und auch Thomas Grochar durfte im Stehendbewerb über Bronze jubeln.

Der Abfahrts- und Super-G-Goldgewinner Johannes Aigner musste sich diesmal in der Kombination der Sehbeeinträchtigten dem Italiener Giacomo Bertagnolli mit Andrea Ravelli sowie dem Briten Neil Simpson mit Rob Poth geschlagen geben. Aigner war schon nach dem Super-G auf Rang drei gelegen und hielt diesen auch im Slalom.

Aigner hält nun bei fünf Medaillen

Bei den Frauen holte zwischen die beiden Österreicher-Duos die Italienerin Chiara Mazzel mit Nicola Coti Cottini Silber. Aigner/Sammer hatten schon nach dem Super-G die Kombiwertung angeführt, Stary bestätigte ihren dritten Rang vom ersten Teilbewerb. Veronika Aigner hält nun bei insgesamt fünf Paralympics-Medaillen - vier in Gold und eine in Silber. Sie hatte zuvor in Italien schon Abfahrts-Gold und Super-G-Silber eingeheimst.

Thomas Grochar war eigentlich schon auf "Blechkurs", ehe der führende Russe Alexej Bugajew im Slalom mit rund 1,8 Sekunden Vorsprung und dem Ziel vor Augen stürzte und damit Grochars Bronze fixierte.