Nach Team-Gold
Wieder in Italien: Unsere Stars sind auf Rekord-Jagd
10.02.2026Nach zwei Mal Gold und drei Mal Silber ist das rot-weiß-rote Olympia-Team auf Rekord-Jagd.
Die bislang erfolgreichsten Olympischen Spiele fanden 2006 in Turin statt. Damals holte man 23 Medaillen: neunmal Gold, siebenmal Silber und siebenmal Bronze. Jetzt findet das Wintersport-Highlight wieder in Italien statt und unsere Stars sind schon wieder voll auf Erfolgskurs.
- GOLD-WUNDER! Rädler/Huber feiern Sensations-Sieg in Team-Kombi
- Skisprung-Mixed-Team brennt auf Revanche
- Lisa Schulte jagt das Rodel-Podest in Cortina
Das Gold-Wunder von Ariane Rädler und Katharina Huber in der Team-Kombination war bereits das fünfte Edelmetall in Mailand/Cortina. Neben den neuen Ski-Königinnen ließ uns bis jetzt Benjamin Karl im Parallel-Slalom über Gold jubeln und Rodler Jonas Müller, Manuel Feller und Vincent Kriechmayr in der Ski-Team-Kombi der Herren, sowie Snowboarderin Sabine Payer mussten sich jeweils nur knapp geschlagen geben.
Doch das ist nur ein Vorgeschmack, was noch kommen könnte. Noch am Dienstag gibt es bei den Rodel-Frauen und im Mixed-Skispringen auf der Normalschanze zwei weitere Chancen. Und auch in den nächsten Tagen heißt es wieder Daumen drücken für unsere Hoffnungen.
Premiere und Top-Favoriten
Bis Sonntag nächster Woche wird im Norden Italiens noch um Gold, Silber und Bronze gekämpft. Dabei kommt es unter anderem zu der viel erwarteten Premiere der Ski-Bergsteiger und sogar am Schlusstag haben wir mit dem traditionellen Abschluss der Langlauf-Damen über 50 Kilometer klassisch mit Teresa Stadlober noch einen Grund zum Mitfiebern.
Die größten Gold-Chancen ruhen derzeit aber mit Abstand auf Julia Scheib. Unsere RTL-Queen greift am Sonntag (ab 10 Uhr im oe24-LIVE-TICKER) auf der Tofana an und will ihre Traum-Saison bei Olympia krönen.
Bis dahin gibt es bei den Nordischen, Alpinen Skifahrern, Rodlern und Ski-Freestylern noch 26 Bewerbe mit realistischen Chancen auf Edelmetall. Wenn in den meisten davon mindestens einer der heimischen Athleten sein Potenzial abruft, ist der Rekord tatsächlich zum Greifen nahe.