Betrug mit System?

hotVolleys schon 2004 in Sofia "vergiftet"

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Immer wieder in Sofia: zweite Lebensmittelvergiftung der hotVolleys innerhalb von zwei Jahren.

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Während sich Österreichs Volleyball-Vizemeister aon hotVolleys auf das Spiel in der Mittel-Europa-Liga (MEVZA) gegen den slowakischen Vizemeister Chemes Humenne vorbereitet, sieht sich Manager Peter Kleinmann mit " unheimlichen" Begebenheiten aus Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert.

Vergiftung 2004
Im Dezember 2004 fuhren die hotVolleys als klarer Favorit zum Champions-League-Spiel nach Sofia. Die Österreicher kamen mit drei Siegen im Gepäck nach Bulgarien und mit einer 0:3-Niederlage wieder nach Hause. Zwei Tage später war die Ursache für den plötzlichen Leistungsabfall gefunden. Eine bakterielle Lebensmittelvergiftung machte fast allen Spielern zu schaffen, Magen-Darm-Probleme waren die Folge.

Vergiftung 2006
Nicht ganz zwei Jahre später gab es ein eher ungewolltes Deja-Vu-Erlebnis. Die Wiener bestreiten am 28. September 2006 ihr erstes Champions-League-Spiel bei Lewski Siconco Sofia und kassieren wie schon vor zwei Jahren eine klare 0:3-Niederlage. Die hotVolleys wohnen im gleichen Hotel wie vor zwei Jahren, spulen das gleiche Programm wie damals ab. Zurück in Wien wird bei sieben Spielern ein Magen-Darm-Virus festgestellt.

Kleinmann ermittelt
"Wir ziehen die Augenbrauen hoch und staunen", so Kleinmann, in dem plötzlich die Erinnerung an 2004 wach wurde. "Dann habe ich begonnen, Zeitungsausschnitte durchzusehen", so der Manager. Das Tropeninstitut hat bereits eine Untersuchung der Stuhlproben vorgenommen, die Ergebnisse stehen noch aus. Die weitere Vorgangsweise in dieser Causa wird nach Bekanntwerden der Untersuchungsergebnisse entschieden.