Mo holte Südkoreas erstes Eisschnelllaufgold
Vor den Augen von IOC-Präsident Jacques Rogge lief die Konkurrenz jedoch unter irregulären Bedingungen ab. Wegen einer peinlichen Panne an allen drei Eismaschinen standen die Wettkämpfe sogar schon unmittelbar vor dem Abbruch. Immer wieder lief Wasser aus den elektronisch gesteuerten Maschinen und sorgte auf der Eisbahn für gefährliche Wellen.
Nach heftigen Protesten vor allem von Seiten der Niederländer musste die Eisfläche in der Pause immer wieder neu präpariert werden, während parallel dazu die defekten Maschinen notdürftig instand gesetzt wurden.
Erst nach einem Machtwort von Ottavio Cinquanta, dem Präsidenten des Weltverbandes ISU, konnte der erste Lauf nach rund 90-minütiger Zwangspause fortgesetzt werden. Von regulären Bedingungen konnte dennoch nie die Rede sein. Die ersten 19 Läufer, die vor der Eisbereitung auf die Bahn gingen, hatten durch die Verzögerung eine viel längere Erholungspause als die nach der Unterbrechung antretenden Konkurrenten.