Bitter

Skisprung-Legende fliegt aus Tournee-Kader: Jetzt auch Olympia-Aus?

02.01.2026

Simon Ammann wollte beim Neujahrsspringen Selbstvertrauen tanken, doch daraus wurde nichts. Nach zwei enttäuschenden Auftritten ist die Vierschanzentournee für den Schweizer Routinier bereits beendet. 

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Eigentlich hatte sich Simon Ammann vorgenommen, mit einem guten Ergebnis in Garmisch-Partenkirchen ein Zeichen zu setzen. Stattdessen folgt nun der herbe Rückschlag: Der 44-Jährige wird aus dem Kader für die Vierschanzentournee gestrichen.

Bereits beim Auftaktspringen in Oberstdorf verpasste Ammann den Einzug in den zweiten Durchgang. Auch beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen scheiterte der Schweizer an dieser Hürde. Nach zwei Springen ist die Tournee für ihn damit vorzeitig beendet.

Tournee bleibt unerfüllt

Trotz zahlreicher Teilnahmen blieb die Vierschanzentournee für Ammann stets ein unerfülltes Kapitel. Zwar gewann der Schweizer abseits von Olympia-Gold auch WM-Gold im Skispringen, WM-Gold im Skifliegen sowie insgesamt 23 Weltcupbewerbe, die Gesamtwertung der Tournee entschied er jedoch nie für sich.

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Gemeinsam mit Juri Kesseli wird Ammann nun aus dem Tournee-Kader genommen. Felix Trunz und Killian Peier rücken nach und erhalten ihre Chance im Schweizer Aufgebot.

Olympia-Traum in Gefahr

Mit dem frühen Tournee-Aus gerät nun auch Ammanns großer Traum ins Wanken. Der Schweizer wurde sowohl 2002 in Salt Lake City als auch 2010 in Vancouver Doppel-Olympiasieger. Ein weiteres Antreten bei Olympischen Winterspielen bleibt sein erklärtes Ziel.

Aufgrund der zuletzt schwachen Leistungen wackelt jedoch seine Teilnahme an den Winterspielen in Mailand und Cortina deutlich. 

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