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Nach 7 Stunden: Erstes Signal von Wal "Timmy""
02.05.2026Nach der Freilassung von Wal Timmy gibt es gute Neuigkeiten . Der angebrachte Peilsender sendet mittlerweile erste Signale, allerdings kämpft die Technik aktuell noch mit kleinen Aussetzern.
Nach Informationen der "BILD" gibt der Peilsender von Wal Timmy mittlerweile erste Signale ab. Die Datenübertragung erfolgt aktuell jedoch nur sporadisch und nicht durchgehend.
- Timmy wieder im Meer - bisher keine Senderdaten
- "Timmy" ist frei und schwimmt im offenen Meer!
- "Timmy" winkt die Freiheit: Wellen machens möglich
Beschädigung bei der Freilassung
Es besteht die Möglichkeit, dass die Technik durch die Umstände der Freisetzung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Eventuell wurde der Sender beschädigt, als Timmy aus der Barge entlassen wurde.
Wal schwimmt in richtige Richtung
Aber, es gibt guten Grund zur Hoffnung: Trotz der lückenhaften Übertragung der Technik liefern die Ortungssignale wichtige Erkenntnisse über den aktuellen Aufenthaltsort des Tieres. Laut den bisher empfangenen Daten scheint sich der Wal nämlich in die exakt richtige Richtung zu bewegen.
Seit Samstagfrüh ist der mehrfach an Ostsee-Küsten gestrandete Buckelwal wieder im offenen Meer.
Nach Angaben aus dem Team der Initiative war der Wal gegen 9.00 Uhr am Samstagmorgen nicht mehr im Lastkahn. Der Konvoi befand sich da etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak. Auf Drohnenbildern des Livestream-Anbieters News5 war zeitweise ein im Wasser schwimmender Wal zu erkennen - ob es sich tatsächlich um das freigesetzte Tier handelte, ließ sich nicht gesichert sagen.
Der Buckelwal sei in einer der meistbefahrenen Schiffsrouten Europas ausgesetzt worden, sagte Thilo Maack von der Naturschutzorganisation Greenpeace. "Wir können den Wunsch, dem Tier zu helfen, nachvollziehen, schätzen seine Überlebenschancen aber als minimal ein."
Der vier bis sechs Jahre alte Walbulle war Anfang März erstmals in der Ostsee gesehen worden. In den etwa 60 Tagen bis zum Transport lag er rund zwei Drittel der Zeit in Flachwasserzonen, zuletzt vor der Insel Poel. Am Dienstag war er in einen Lastkahn bugsiert worden, der dann an einen Schlepper gekoppelt Richtung Nordsee startete.
Kann er normal tauchen und fressen?
Als gerettet gilt der Wal nach dem Freisetzen nicht. Nach der langen Liegezeit sei fraglich, ob der Wal noch normal schwimmen und tauchen könne, hatte Ritter erklärt. Auch die Frage nach der Nahrungsaufnahme stelle sich wegen der in seinem Maul gefundenen Netzteile. Der Wal sei allen Anzeichen nach alles andere als fit.
Die Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) betonte: "Von einer Rettung kann man erst sprechen, wenn sich der Wal zurück im Nordatlantik befindet und dort langfristig überlebt; sich seine Haut wieder vollständig erholt hat; er wieder eigenständig auf Nahrungssuche geht und an Gewicht zunimmt; und seinem natürlichen Verhalten nachgeht."
Nach Meinung von Experten könnte das geschwächte Tier wieder gezielt zur Küste schwimmen. "In verschiedenen Regionen der Welt ist dokumentiert, dass Großwale bei ausgeprägter Erschöpfung vermehrt flache Küstengewässer mit weichem Untergrund aufsuchen", hatte das Deutsche