Migration

Droht wegen Iran-Krieg neue Flüchtlingswelle?

04.03.2026

Während die EU ihre Asylwende vorantreibt, sorgt der Krieg im Iran für neue Unsicherheit.

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© APA/AFP/ALI IHSAN OZTURK
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Der österreichische EU-Kommissar Magnus Brunner (ÖVP) steht vor einer gewaltigen Aufgabe. Während die Europäische Union ihre Asylwende vorantreibt, sorgt der Krieg im Iran für neue Unsicherheit. Brunner telefonierte dazu am Montag mit dem türkischen Außenminister Hakan Fidan, um die aktuelle Lage an den Grenzen zu besprechen, berichtet "Bild". Fidan versicherte dabei, dass die Grenzen in Richtung Iran geschlossen wurden und die Kooperation mit der EU stabil bleibe.

Türkei bereitet sich auf Flüchtlingswelle vor 

Die Türkei bereitet sich wegen des Krieges im Nachbarland Iran trotzdem auf einen möglichen Flüchtlingszustrom vor. Es seien Pläne ausgearbeitet worden, die unter anderem Pufferzonen entlang der Grenze und die Errichtung von Zeltlagern vorsähen, sagte Innenminister Mustafa Ciftci am Mittwoch in Ankara. Die Behörden hätten zunächst Kapazitäten für die Aufnahme von bis zu 90.000 Menschen geschaffen. Aktuell seien an den drei Grenzübergängen keine ungewöhnlichen Bewegungen zu beobachten.