Idomeni

Dutzende Verletzte durch Tränengas-Attacke

© APA/AFP/BULENT KILIC
Ein neues Flugblatt ruft die Flüchtlinge nun zum Grenzsturm auf.
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Dutzende Flüchtlinge im improvisierten Lager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze sind verletzt worden, nachdem die mazedonische Polizei am Sonntag Tränengas gegen Migranten eingesetzt hat, die in Richtung Grenzzaun drängten. Die Behörden hätten auch mit Gummikugeln auf die Menschen geschossen, teilte die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" auf Twitter mit.

Tränengas-Attacken direkt in das Lager
Tränengaspatronen seien auch direkt in das Lager geschossen worden und nicht nur gegen Flüchtlinge vor dem Stacheldrahtzaun eingesetzt worden, fügte die Hilfsorganisation hinzu. Offiziell wies die mazedonische Regierung am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP zurück, Tränengas gegen die Migranten eingesetzt zu haben und beschuldigte stattdessen ihre griechischen Kollegen. Später zitierte Reuters hingegen "mazedonische Polizeikreise", wonach die Flüchtlinge Polizisten mit Steinen beworfen und gegen den Grenzzaun gedrückt hätten.