Nach dem Vorbild von Christchurch
Rechter Terroranschlag im enlischen Luton vereitelt
Wie jetzt bekannt wurde, hat ein Anti-Terror-Kommando am Mittwoch früh eine Adresse im nördlich von London gelegenen Luton gestürmt und einen polnischen Mann verhaftet. Er steht im Verdacht, einen Anschlag nach dem Muster des Terrors von Christchurch geplant zu haben.
Von Anschlägen in Christchurch inspiriert
Gestern Abend befragten Beamte außerdem einen 25-jährigen Mann, der wegen des Verdachts der Beteiligung am Terrorismus ebenfalls festgenommen worden war.
Die englische Polizei geht davon aus, dass noch keine konkreten Anschlagsziele festgelegt worden waren und es gebe auch keine Hinweise, dass die geplante Tat im Zusammenhang mit den Wahlen oder vorweihnachtlichen Aktivitäten wie Christkindlmärkten steht.
Scotland Yard erklärte: „Die Polizei durchsucht im Zusammenhang mit den Ermittlungen zwei Adressen in Luton.
Es besteht keine unmittelbare Gefahr für die Öffentlichkeit." Die englische Polizei sieht den Aufstieg der extremen Rechten trotzdem als die am schnellsten wachsende terroristische Bedrohung des Landes.
Terrorwarnstufe erst im Novemneber gesenkt
Das Aufdecken einer terroristischen Verschwörung so kurz vor Weihnachten könnte allerdings Kritik an der erst kürzlich getroffenen Entscheidung bringen, die Terrorwarnschufe erstmals seit fünf Jahren von "schwerwiegend" auf "erheblich" zu senken. Innenministerin Priti Patel kündigte diese Entscheidung des "Joint Terrorism Analysis Centre" erst Anfang November an. Die Warnstufe "erheblich" deute aber weiter darauf hin, dass ein Angriff jederzeit erfolgen könne, wie sie sagt.