"Wird auch fallen"

Trump nimmt bereits nächstes Land ins Visier

05.03.2026

Trump sagt gegenüber dem US-amerikanischen Nachrichtenportal "Politico", dass die iranische Regierung nicht die letzte sein werde, die in einer von ihm initiierten Konfrontation einknickt.

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© Getty Images
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USA. Donald Trump zeigt sich im Gespräch mit "Politico"-Reporterin Dasha Burns siegessicher hinsichtlich der aktuellen US-Militärkampagne. Der US-Präsident stellte klar, dass er bei der Suche nach einem neuen Oberhaupt für den Iran ein gewichtiges Wort mitreden will. "Ich werde großen Einfluss haben, oder es wird keine Einigung geben", betonte Trump gegenüber "Politico". Ziel sei es, jemanden an die Macht zu bringen, der das Land gut aufbauen könne, jedoch ohne Atomwaffen. Den Sohn des getöteten Ajatollah Ali Khamenei schloss er dabei explizit aus, da dieser laut Trump als "inkompetent" gelte.

Das iranische Militär beschrieb Trump als nahezu vollständig zerstört. Laut Trump verfüge das Mullah-Regime inzwischen weder über eine Marine noch über eine Luftwaffe oder Radar, das Militär sei dezimiert. Gleichzeitig lobte er Verteidigungsminister Pete Hegseth und die Stärke des US-Militärs, welches über "unbegrenzte Waffenvorräte" verfüge.

Kuba als nächstes Ziel

In dem Interview weitete Trump seine Prognosen auch auf die Karibik aus. "Kuba wird auch fallen", erklärte der US-Präsident. Er bestätigte, dass die USA bereits in Kontakt mit der kommunistischen Führung in Havanna stehen, da die Instabilität auf der Insel zunehme. Als Grund nannte er seine Interventionen in Venezuela, durch die Öllieferungen und Geldflüsse nach Kuba gestoppt wurden. Nach 50 Jahren sei ein Deal nun in greifbarer Nähe.

Druck auf die Ukraine

Auch zum Krieg in der Ukraine äußerte sich Trump und sparte nicht mit Kritik am ukrainischen Präsidenten. "Selenskyj muss endlich handeln und eine Einigung erzielen", forderte er. Während er Wladimir Putin Verhandlungsbereitschaft attestierte, warf er Wolodymyr Selenskyj mangelnde Initiative vor. Die Ukraine habe laut Trump in den aktuellen Verhandlungen "keine Trümpfe in der Hand".