In Mar-a-Lago
Trump-Fans feiern vor seinem Anwesen den Wahlsieg
Mit Siegen in zehn Staaten, darunter seinem Heimatstaat Florida, konnte sich Trump 101 Wahlleute sichern. Auf das Konto der demokratischen Vizepräsidentin Kamala Harris wanderten 71 Wahlleute aus Illinois und sieben Ostküstenstaaten. Aus den sieben Swing States gab es noch keine aussagekräftigen Ergebnisse.
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Vor seinem Anwesen in Mar-a-Lago in Florida versammeln sich unterdessen Anhänger um den Wahlsieg zu feiern. Doch weiterhin kursiert bei den Trump-Fans die Angst einer Wahlniederlage aufgrund von manipulierten Ergebnissen.
Trump in Hochburgen erwartungsgemäß
Konkret gewann Trump die Wahlleute von Florida (30), Indiana (11), Tennessee (10), South Carolina (9), Alabama (9), Kentucky (8), Oklahoma (7), Mississippi (6), Arkansas (6) und West Virginia (4). Harris konnte die Stimmen von Illinois (19), New Jersey (14), Massachusetts (11), Maryland (10), Connecticut (7), Rhode Island (4), Delaware (3) und Vermont (3) auf ihr Konto buchen, ergab eine Auswertung der Nachrichtenagentur Associated Press.
Weil die 18 Staaten Hochburgen der jeweiligen Parteien sind, war der Ausgang erwartet worden. Im früheren Swing State Florida fiel Trumps Sieg aber nach Auszählung von neun Zehntel der Stimmen deutlicher aus als vor vier Jahren, als er als Amtsinhaber seinem damaligen demokratischen Herausforderer Joe Biden um drei Prozentpunkte unterlegen war. Das Zwischenergebnis zeigte Trump um 13 Prozentpunkte vor Harris. Um 2.30 Uhr MEZ war die Wahl in der Hälfte der US-Staaten beendet, darunter auch in den Swing States Pennsylvania, Georgia und North Carolina. Aus diesen Staaten lagen noch keine aussagekräftigen Ergebnisse vor.
Trump feiert mit Musk
Während die Anhänger sich vor dem Anwesen im Süden der USA versammeln, verfolgt der Ex-Präsident die aktuellsten Ereignisse im Rahmen seiner engsten Vertrauten. Darunter auch sein Unterstützer Elon Musk.
Der Tech-Milliardär hat bei der US-Präsidentenwahl in Texas abgestimmt, ehe er sich am Weg nac h Florida machte. Er habe seine Stimme in der Nähe des Weltraumbahnhofs seiner Raumfahrtfirma SpaceX abgegeben, schrieb Musk auf seiner Online-Plattform X. Musk bestätigte. Musk unterstützte Trumps Wahlkampf mit mindestens 120 Mio. Dollar (110 Mio. Euro). Außerdem warb er für Trump auf X und verbrachte in den vergangenen Wochen viel Zeit im möglicherweise wahlentscheidenden Bundesstaat Pennsylvania.