Kissinger und Romney

Überraschung: Holt Trump Kritiker ins Boot?

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Der unberechenbare Donald Trump geht plötzlich auf Kritiker zu.
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Dem nächsten US-Präsidenten Donald Trump wird zu wenig Politikerfahrung vorgeworfen. Er lehne sich gegen die alte republikanische Linie auf und habe in seinem Team aggressive Berater. Doch in den Tagen nach der Wahl hat der Republikaner immer wieder mit versöhnlicheren Tönen überrascht. Auch auf Kritiker ist er zuletzt zugegangen.

Überraschender Schritt

Vor allem seine eigene Partei dürfte seit seinem nächsten Schritt wieder aufatmen dürfen. Denn Trump will sich anscheinend den Rat des geschätzten Ex-Außenministers Henry Kissinger (93) einholen.

Am Donnerstag pausierte Trump schließlich die Beratungen über die Zusammensetzungen seines Regierungsteams. Der politisch wenig erfahrene Geschäftsmann wollte sich mit dem 93-jährigen politischen Schwergewicht treffen.

Traditioneller Republikaner

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Ärgster Kritiker als Außenminister?

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Positiver erster "Staatsbesuch"

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Trump als Chance für Europa

Donald Trump als US-Präsident ist aus Sicht des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, auch eine Chance für Europa. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass von uns mehr verlangt wird", sagte Ischinger am Freitag dem deutschen Sender RBB-Inforadio.

"Wir müssen uns darauf einstellen, dass Europa sicherheitspolitisch endlich erwachsen wird. Wir haben uns über ein halbes Jahrhundert gemütlich eingerichtet darin, dass - wenn es irgendwie kracht und knallt und schwierig wird -, dass dann immer die USA da sind, um die Westeuropäer zu schützen."

Er finde es gar nicht so schlecht, dass Europa auf diese Weise ermahnt werde, mehr für die eigene Sicherheit zu tun, sagte Ischinger. "Das ist keine völlig falsche Richtung."

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist eine Tagung internationaler Sicherheitspolitiker, Armeeangehöriger und Rüstungsindustrieller. Sie kommt jährlich im süddeutschen München zusammen.