Behörde bestätigt

Wal-Schock: Timmy ist tot

16.05.2026

Nun herrscht traurige Gewissheit. Der tote Buckelwal, der an der dänischen Nordseeküste gestrandet ist, war laut einer dänischen Behörde tatsächlich Timmy. 

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Nun dürfte klar sein, dass es sich bei dem Toten Wal vor Dänemark um "Timmy" handelt, das an der deutschen Küste gestrandet war und in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde.   Das bestätigt die dänische Umweltschutzbehörde. 

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.

Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

GPS-Sender befestigt

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.

Der vor Deutschlands Küste gestrandete junge Wal-Bulle war Anfang März erstmals in der Ostsee gesehen worden. In den etwa 60 Tagen bis zum Transport lag er rund zwei Drittel der Zeit in Flachwasserzonen. Mit einem gefluteten Lastkahn wurde er schließlich von einer Bucht der Insel Poel aus in die Nordsee gebracht.

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