Traurige Nachrichten aus Dänemark: Vor der Küste nahe der Insel Anholt wurde ein Wal gesichtet. Berichten zufolge soll das Tier inzwischen tot sein. Noch ist unklar, ob es sich dabei um den Buckelwal „Timmy“ handelt.
Wie ein Sprecher der örtlichen Behörden gegenüber News5 mitteilte, wurde der gestrandete Wal inzwischen für tot erklärt. Ob es sich tatsächlich um den zuvor in der Ostsee gestrandeten Wal handelt, ist derzeit völlig offen. Auch eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
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„Er ist ziemlich groß. Wenn man ihn mit einem Fernglas betrachtet, kann man erkennen, dass er 10 bis 15 Meter groß ist“, sagt ein Aufseher der dänischen Naturschutzbehörde Morten Abildstrøm. Laut der dänischen Zeitung „Ekstra Bladet“ wollen Experten bei Ebbe am Freitag versuchen, eine Gewebeprobe des Tieres zu entnehmen. Die Umweltbehörde in Dänemark warnt Menschen jedoch davor, sich dem gestrandeten Wal zu nähern. Zum einen könnten Krankheiten übertragen werden, zum anderen besteht bei toten Walen durch entstehende Gase im Körper ein erhebliches Risiko. In seltenen Fällen kann es sogar zu einer plötzlichen Aufblähung oder Explosion kommen.
Nach Rettungsaktion verschwunden
„Timmy“ hatte in den vergangenen Wochen für internationales Aufsehen gesorgt. Nachdem der geschwächte Buckelwal mehrfach in flachen Gewässern gestrandet war, wurde er Ende April in einer aufwendigen Aktion in Richtung Nordsee transportiert und Anfang Mai wieder freigelassen.
Seitdem verlor sich seine Spur. Experten befürchteten bereits, dass der Wal die Strapazen möglicherweise nicht überstanden haben könnte. Die aktuellen Berichte bestätigen nun die schlimmste Befürchtung vieler Tierfreunde – dennoch bleibt die Identität des gesichteten Wals ungeklärt.