Urlaubs-Tragödie

Fünf Italiener bei Tauchausflug gestorben

Tragödie im Urlaubsparadies: Fünf italienische Taucher sind bei einem Ausflug vor den Malediven ums Leben gekommen. Die Gruppe war von einem Safarischiff aus gestartet und wollte offenbar Höhlen in großer Tiefe erkunden. Die Wetterbedingungen galten als schwierig. 

Die fünf Italiener waren im Vaavu-Atoll zu einem Tauchausflug gestartet. Laut Behörden unternahmen sie den Tauchgang von einem Safarischiff aus.

Die Polizei erhielt gegen 13.45 Uhr eine Vermisstenmeldung. Bei einer anschließenden Suchaktion wurden die Leichen entdeckt. Der Tod der fünf Personen wurde später sowohl von der maledivischen Polizei als auch vom italienischen Konsulat und Außenministerium bestätigt.

Ersten Informationen zufolge soll sich unter den Todesopfern eine Dozentin und Forscherin der Universität Genua befinden. Möglicherweise zählt auch eine nahe Verwandte der Wissenschaftlerin zu den Verstorbenen. Offiziell bestätigt wurden die Identitäten bislang jedoch nicht.

Taucher wollten Höhlen erkunden

Nach bisherigen Erkenntnissen waren die fünf Taucher mit dem Safariboot „Duke of York“ nahe Alimathaa unterwegs. Laut dem italienischen Außenministerium könnten sie ums Leben gekommen sein, als sie versuchten, Höhlen in rund 50 Metern Tiefe zu erkunden.

Schwierige Wetterlage

Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten schwierige Wetterbedingungen in der Region. Der Wetterdienst hatte eine gelbe Warnung ausgegeben. Gemeldet wurden Windgeschwindigkeiten zwischen 25 und 30 Meilen pro Stunde sowie Böen von bis zu 50 Meilen pro Stunde.

Die genaue Ursache des Unglücks ist weiterhin unklar. Italiens Außenministerium und die Botschaft in Sri Lanka stehen mit den Angehörigen in Kontakt.

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