Russland-Drohung

Wegen Starlink: Kreml droht Elon Musk

27.05.2026

Im Ukraine-Krieg verschärft Russland nun auch verbal den Ton gegenüber Tech-Milliardär Elon Musk. Hintergrund ist dessen Satellitensystem Starlink, das für die ukrainische Armee eine zentrale Rolle spielt. Aus Moskau kommen inzwischen drastische Drohungen. 

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Das von Musks Unternehmen SpaceX betriebene Satelliteninternet gilt als wichtiger Bestandteil der ukrainischen Kommunikation. Über Starlink können Truppen Informationen austauschen, Einsätze koordinieren und auch Drohnen steuern.

Während die Ukraine das Netzwerk nutzt, bleibt der Zugang für russische Kräfte blockiert. Ein Umstand, der in Moskau zunehmend für Ärger sorgt.

Russische Politiker attackieren Musk

Nach einem jüngsten ukrainischen Angriff auf russisch kontrolliertes Gebiet geriet Elon Musk nun verstärkt ins Visier russischer Politiker. Besonders scharf äußerte sich der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, berichtet die "Bild".

Er machte Starlink indirekt für zivile Opfer, darunter auch Kinder, verantwortlich und drohte mit drastischen Konsequenzen. „Dies könnte dazu führen, dass wir Waffen einsetzen, die keine Spur von irgendjemandem hinterlassen werden“, sagte der Putin-Vertraute laut Berichten. Beobachter sehen darin jedoch eine mögliche Anspielung auf nukleare Systeme.

Diskussion über Angriffe im All

In einer Sendung des Staatssenders Russia 1 sprach Moderator Wladimir Solowjow darüber, Starlink-Satelliten als mögliche Ziele ins Visier zu nehmen. Aus seiner Sicht könnten diese im Konflikt als militärisch relevante Infrastruktur gelten. In Moskau wächst offenbar die Nervosität über den technologischen Vorsprung der Ukraine in bestimmten Bereichen. Mithilfe moderner Systeme gelingt es Kiew zunehmend, Ziele weit hinter der Frontlinie anzugreifen, darunter zuletzt auch wichtige Einrichtungen und Infrastruktur auf russischem Gebiet. 

Druck auf Russland wächst

Mit den jüngsten Entwicklungen wächst der Druck auf den Kreml. Während die Fronten weiter verhärtet bleiben, geraten nun offenbar auch private Technologieunternehmen und ihre Betreiber stärker in den Fokus des geopolitischen Konflikts.