Südeuropa in Flammen
Jetzt brennt auch Kroatien
Feuer in Norditalien noch immer nicht unter Kontrolle
In der norditalienischen Region Ligurien kämpfen Feuerwehrmannschaften weiterhin gegen schwere Brände, die bereits in den vergangenen Tagen mehrere Hektar Wald zerstört haben. Wegen der Flammen, die sich der Ortschaft Deiva Marina unweit von Genua näherten, mussten einige Wohnungen evakuiert werden. Hubschrauber und Flugzeuge kämpften am Dienstag gegen die 150 Meter lange Front der Flammen. Auch unweit der Ortschaft Bogliasco wurden Brände gemeldet. Die Arbeiten der Feuerwehrteams in der steilen Gegend erwies sich auch wegen den starken Winden als besonders schwierig.
Auch die Toskana kämpft gegen schwere Brände. Am Montag war eine 20 Hektar große Fläche Wald bei einem Feuer zerstört worden, das in Capannori unweit der Stadt Lucca entstanden war. Seit Anfang Juli wurden in der Toskana 900 Hektar Wald zerstört, teilten die Behörden mit.
Bei schweren Bränden waren vergangene Woche große Flächen im Pollino-Nationalpark in der süditalienischen Region Kalabrien zerstört worden. Die Flammen wüteten in einem Gebiet, das bereits vor vier Jahren von schweren Feuern betroffen war. Brandstiftung wurde vermutet. In Apulien mussten mehrere bedrohte Häuser geräumt werden.
Brände auch in Mazedonien
15 Personen sind bei einem Brand verletzt worden, von von dem Montagnachmittag ein Kiefernwald in der Nähe der südwestmazedonischen Stadt Strumica erfasst worden war. Mehr als 400 Feuerwehrleute und ebenfalls aktive Anrainer brauchten Stunden, um den Brand auf einer Fläche von 100 Hektar unter Kontrolle zu bringen, berichteten mazedonische Medien am Dienstag.
Unter den Verletzten befinden sich auch sieben Kinder. Sie alle sind mit leichten Verletzungen davongekommen. Fünf Schwerverletzte - einem Betroffenen wurden wegen schwerer Verbrennungen am ganzen Körper minimale Überlebenschancen eingeräumt - waren in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Skopje eingeliefert worden.