Tragödie in Sulden

Lawinen-Drama in Südtirol – zwei Tote

05.02.2026

Laut dem Portal "Südtirol News" verschüttete am Donnerstagnachmittag eine Lawine im Gemeindegebiet von Sulden mehrere Personen. Demnach konnte eine Person gerettet werden – zwei Personen kamen bei dem Lawinenunglück ums Leben.

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Sulden/Innsbruck. Bei einem Lawinenabgang im Bereich der auf 3.325 Metern Höhe gelegenen Hinteren Schöntaufspitze in der Ortlergruppe in Sulden im Südtiroler Vinschgau sind Donnerstagnachmittag zwei Wintersportler ums Leben gekommen. Die beiden Männer wurden von Bergrettern leblos unter den Schneemassen gefunden, berichteten Südtiroler Medien. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Laut Rai Südtirol handelte es sich bei den Verunglückten um Freerider aus Finnland.

Eine ebenfalls verschüttete dritte Person habe hingegen leicht verletzt geborgen werden können, hieß es. Der Mann wurde in das Krankenhaus nach Schlanders gebracht, teilte die Südtiroler Landesnotrufzentrale mit. Der genaue Hergang des Lawinenabgangs blieb indes vorerst unklar. Die beiden Lawinenopfer waren offenbar mit Verschüttetensuchgeräten ausgestattet gewesen. Einer soll 60 Zentimeter, der andere eineinhalb Meter tief im Schnee verschüttet gewesen sein.

Unterdessen ging im selben Gebiet, im Bereich der Madritschhütte auf rund 2.820 Metern Seehöhe, ein weiteres Schneebrett ab. Zunächst war unklar, ob auch dabei Personen verschüttet worden waren. Letztlich konnte aber Entwarnung gegeben werden.

Großeinsatz der Rettungskräfte, kritische Lawinensituation

Im Einsatz standen mehrere Bergrettungseinheiten, der Bergrettungsdienst der Finanzwache, die Freiwilligen Feuerwehr Sulden sowie die Notarzthubschrauber Pelikan 1, 2 und 3. In Südtirol herrschte nach den Schneefällen der vergangenen Tage verbreitet erhebliche bis große Lawinengefahr in höheren Lagen.