Segen "Urbi et Orbi"

Papst feierte Ostermesse in Rom

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Benedikt XVI. forderte Solidarität mit Flüchtlingen aus Afrika.
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Zum Abschluss der mehrtägigen Osterfeierlichkeiten hat Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom die Ostermesse gefeiert. Zehntausende Gläubige und Touristen wohnten bei freundlichem Wetter der Zeremonie auf dem mit Blumen festlich geschmückten Platz bei. Als Höhepunkt erteilte Benedikt XVI. von der Mittelloggia des Petersdoms aus den Segen "Urbi et Orbi" (Der Stadt und dem Erdkreis).

"Urbi et Orbi"
Der apostolische Segen "Urbi et Orbi" gehört zu den bekanntesten Riten der römisch-katholischen Kirche. Die imperiale Formel "der Stadt und dem Erdkreis" geht auf die alten Römer zurück. Das antike Reichsbewusstsein setzte die Stadt Rom (urbs) mit dem Erdkreis (orbis) gleich. Die Kirche fügte sie erstmals im 13. Jahrhundert in das offizielle Ritual ein.

Heute wird der Segen zu feierlichen Anlässen etwa am Ostersonntag, am Christtag oder nach einer Papstwahl erteilt. Er muss vom Papst als Bischof von Rom und als Oberhaupt der Weltkirche gespendet werden. Mit päpstlicher Erlaubnis können auch Kardinäle, Bischöfe oder Priester den Segen erteilen.

Die Zeremonie auf dem Petersplatz ist für alle Gläubigen mit einem Sündenablass verbunden. Die Grußbotschaft wird in mehr als 60 Sprachen gesprochen. Zehntausende strömen alljährlich zu den Feierlichkeiten auf den Petersplatz, Millionen verfolgen weltweit über Radio, Fernsehen oder Internet das Geschehen.