Probleme im Weihnachtsverkehr
Schnee- und Eis-Chaos in Europa
Schnee und Eis führten zu schweren Verkehrsbehinderungen in Westeuropa.
Heftige Schneefälle und Glatteis haben am Heiligen Abend den Verkehr in Teilen Westeuropas zeitweise zum Erliegen gebracht. Betroffen waren vor allem Deutschland, Frankreich, Belgien und die Niederlande.
Behinderungen in Belgien und den Niederlanden
Massive Verkehrsbehinderungen durch Schnee und Eis gab es auch in Belgien und den Niederlanden. Der Airport von Eindhoven wurde in der Früh nach starken Schneefällen geschlossen. Auf den Autobahnen im Süden Belgiens galt weiterhin ein am Vortag verhängtes Fahrverbot für Lastwagen. Nach Angaben der Polizei steckten dennoch zahlreiche Lastzüge auf den Schnellstraßen und auf Landstraßen fest. Erhebliche Verspätungen gab es im Bahnverkehr. "Die Gleise liegen teilweise unter dem Schnee, die Sicht ist schlecht", sagte ein Bahnsprecher. Auf vielen Strecken kämen die Züge nur langsam voran.
Chaos in Brüssel
In der Hauptstadt Brüssel blieben die Straßenbahnen und die Busse in den Depots. Einige Straßenbahnfahrer hatten versucht, den Betrieb aufzunehmen: Sie gaben jedoch auf, weil die Weichen unter dem Schnee nicht mehr erkennbar seien. Rund um die Metropole wurden 500 Kilometer Stau gemessen. Auf dem Brüsseler Flughafen war lediglich eine Rollbahn geöffnet, nur vereinzelte Flüge könnten abgefertigt werden. Bereits am Donnerstag war es zu teils erheblichen Verzögerungen gekommen, am Freitag blieben viele Tausend Flugreisende ganz stecken.
Blitzeis in den Niederlanden
Schnee und Blitzeis brachten auch im Süden der Niederlande den öffentlichen Busverkehr zum Erliegen. Die Behörden riefen alle Lastwagenfahrer auf, die Straßen in den Provinzen Limburg und Nordbrabant zu meiden. Liegengebliebene Lkw blockierten den Verkehr.