Nahost-Krieg
Trump will den Iran "in die Steinzeit zurückbomben"
02.04.2026US-Präsident Donald Trump hat ein baldiges Ende des seit fünf Wochen dauernden Kriegs gegen den Iran angekündigt.
Die strategischen Ziele der USA seien fast erreicht. "Wir werden die Aufgabe beenden, und wir werden sie sehr schnell beenden. Wir kommen dem sehr nahe", erklärte der Präsident in einer Rede an die Nation im Weißen Haus.. Gleichzeitig kündigte er für die kommenden zwei bis drei Wochen "extrem harte" Angriffe an.
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"Wir werden sie in die Steinzeit zurückbomben, wo sie hingehören", sagte Trump. Der Präsident sprach von "überwältigenden" militärischen Erfolgen und behauptete, binnen weniger Wochen seien dem Iran Verluste zugefügt worden wie kaum je zuvor in der Kriegsgeschichte.
"Die iranische Marine ist verschwunden. Ihre Luftwaffe liegt in Trümmern", sagte Trump. Die Führung der Revolutionsgarden sei dezimiert, die Fähigkeit zum Abschuss von Raketen und Drohnen dramatisch eingeschränkt. Allerdings setzt der Iran nach Angaben aus der Region weiterhin tägliche Angriffe im Golf und auf Israel fort.
Straße von Hormuz werde sich "natürlich" wieder öffnen
Trump ging auch auf die wachsenden Sorgen in der US-Bevölkerung ein. Die meisten Amerikaner lehnen Umfragen zufolge den Konflikt ab, Trumps Zustimmungswerte sind gesunken. Der Präsident führte die gestiegenen Benzinpreise auf iranische "Terror-Angriffe" gegen Öltanker zurück. Die Preise würden wieder fallen, versprach er, ohne jedoch einen Zeitrahmen zu nennen. Trump deutete zudem an, dass die USA "wenn angemessen" auch Energie- und Ölziele angreifen könnten.
Die Straße von Hormuz werde sich nach Kriegsende "natürlich" wieder öffnen, sagte der US-Präsident. Von den aktuellen Engpässen betroffenen Länder empfahl er, Öl von den Vereinigten Staaten zu kaufen: "Wir haben reichlich. Wir haben so viel." Zudem mahnte er die Länder neuerlich an, die Sicherung der Meerenge vor dem Iran zu übernehmen. Die USA sieht Trump nicht in der Hauptverantwortung, man werde aber helfen.
Trump und seine Berater hatten in den vergangenen Wochen unterschiedliche Erklärungen und Zeitpläne für den Konflikt genannt. Einen konkreten Termin für das Kriegsende nannte der Präsident auch diesmal nicht.