Die Grazer waren von Beginn an aktiv und obendrein belohnten sie sich für ihre Arbeit. Luca Weinhandl glänzte wie so oft in den letzten Wochen, behauptete sich im Zweikampf und setzte Oumar Diakité ein.
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Und der Ivorer machte, was er seit seiner Ankunft bei Sturm so macht: Er schob eiskalt am Torhüter vorbei – 1:0 (13.)! Das siebente Tor im fünften Spiel.
Sturm Graz vergibt Topchance
Die umgehende Antwort konnte Sturm nur mit einer späten Grätsche verhindern, so kam es nach der Hereingabe von Ulisses Garcia im Fünfer zu keinem Abschluss (17.).
Während die Franzosen mit dem Ball wenig Ideen bewiesen, hätte das Team von Fabio Ingolitsch auf 2:0 stellen müssen: In einem Konter kam der Ball glücklich zu Simon Seidl, der den Ball nach vorne trieb und perfekt JP Hödl fand – dessen gegrätschten Abschluss hielt der Keeper aber gut mit dem Fuß (31.).
Ähnlich nah war der Spielmacher kurz danach: Seidl fing einen schlechten Rückpass ab, stand außerhalb des Strafraums aber allein vor dem Tor und lupfte den Ball an die Latte (38.). Bitter!
Auch Marseille an die Stange
Aluminium schepperte aber auch auf der anderen Seite. OMs Keyliane Abdallah konnte den Ball bis in den Strafraum treiben, sein wuchtiger Abschluss prallte aber an die Stange (40.).
Ähnlich wie der LASK gegen Sporting schaffte es Sturm, immer wieder im hohen Anlaufen den Aufbau Marseilles zu stören oder gar zu einem Fehler zu zwingen.
Zur zweiten Halbzeit übernahm das Team von Bruno Genesio zwar mehr die Kontrolle, klare Torchancen erspielte sie sich gegen die giftigen "Blackies" aber keine.
Helac erst in der 70. Minute erstmals geprüft
Und so war es wieder Sturm Graz mit der Gelegenheit: Belmin Beganovic, in der Halbzeit für Diakité gekommen, zog ins lange Eck ab, doch Torhüter De Lange wurde seinem Namen gerecht (61.).
Ammar Helacs erste Prüfung kam erst in der 70. Minute, der Weitschuss von Paixao war aber ein dankbarer Ball zum Fliegen (70.).
OM beendete die Partie mit einem einzigen Schuss auf das Tor (fünf bei Sturm), da kann auch bei 28 Prozent Ballbesitz auf Grazer Seite nur von einem verdienten Sieg die Rede sein. Damit stehen sie nach drei Runden bei vier Punkten.