Am Samstag, dem 10. Oktober, wurde der Geisbühel zum Trainingsgebiet für den Ernstfall. 22 Feuerwehren waren an der großangelegten Übung beteiligt, wobei es das Szenario ordentlich in sich hatte: Bei der Josef-Franz-Hütte sollte ein Feuer ausbrechen, das Gefahr lief, sich auf das umliegende Waldgebiet auszubreiten. In abgelegenen Gebieten zählt bekanntlich jede Minute – und ausreichend Löschwasser kann oft von entscheidender Bedeutung sein.
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Drei Katastrophenhilfsdienst-Züge aus Kirchberg an der Pielach, Purkersdorf und Herzogenburg arbeiteten Hand in Hand, um Wasser über eine längere Strecke zur Hütte zu bringen. Dafür bauten die Einsatzkräfte eine sogenannte Relaisleitung auf. Auch der Samariterbund Rabenstein war mit dabei und sicherte die Übung medizinisch ab.
Insgesamt 107 Florianis trainierten anhand der Übung Abläufe, Technik und die reibungslose Zusammenarbeit über Abschnittsgrenzen hinweg. Denn wenn es tatsächlich brennt, muss jeder Handgriff sitzen: Gute Vorbereitung und Teamarbeit sind im Katastrophenfall das Um und Auf.