Übungseinsatz

107 Feuerwehrleute bei Hüttenbrand gefordert

Mehrere Feuerwehrfahrzeuge stehen geparkt, Menschen üben für einen Feuerwehreinsatz.
© zVg
22 Feuerwehren rückten in Rabenstein an der Pielach zur großen Katastrophenschutzübung aus, um sich Flammen im Wald und einer kniffligen Wasserversorgung zu stellen.
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Am Samstag, dem 10. Oktober, wurde der Geisbühel zum Trainingsgebiet für den Ernstfall. 22 Feuerwehren waren an der großangelegten Übung beteiligt, wobei es das Szenario ordentlich in sich hatte: Bei der Josef-Franz-Hütte sollte ein Feuer ausbrechen, das Gefahr lief, sich auf das umliegende Waldgebiet auszubreiten. In abgelegenen Gebieten zählt bekanntlich jede Minute – und ausreichend Löschwasser kann oft von entscheidender Bedeutung sein.

Luftaufnahme von Feuerwehrübung im Wald mit Wasserschläuchen und rotem Gebäude am Geisbühel.
Josef-Franz-Hütte war Schauplatz der KHD-Großübung am Geisbühel. © zVg Feuerwehr Rabenstein
Vier Feuerwehrleute mit Schutzhelmen besprechen sich auf einer Wiese während einer Übung.
107 Feuerwehrmitglieder trainierten für den Ernstfall am Geisbühel. © zVg Feuerwehr Rabenstein

Drei Katastrophenhilfsdienst-Züge aus Kirchberg an der Pielach, Purkersdorf und Herzogenburg arbeiteten Hand in Hand, um Wasser über eine längere Strecke zur Hütte zu bringen. Dafür bauten die Einsatzkräfte eine sogenannte Relaisleitung auf. Auch der Samariterbund Rabenstein war mit dabei und sicherte die Übung medizinisch ab.

Drei Feuerwehrleute stehen an einem Feuerwehrauto mit Ausrüstung und gelben Schläuchen.
Hand in Hand wurde gearbeitet, um Wasser möglichst rasch zur Hütte zu bringen. © zVg Feuerwehr Rabenstein

Insgesamt 107 Florianis trainierten anhand der Übung Abläufe, Technik und die reibungslose Zusammenarbeit über Abschnittsgrenzen hinweg. Denn wenn es tatsächlich brennt, muss jeder Handgriff sitzen: Gute Vorbereitung und Teamarbeit sind im Katastrophenfall das Um und Auf.

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