Erste Prognose

Klare Tendenz: So wird das Wetter im Winter

Ein schmelzender Schneemann mit blauem Schal steht auf schneebedecktem, grasigem Boden im Wald.
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Der Winter wird in Österreich zu 67 Prozent zu warm.
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Der Winter 2026/27 dürfte in Österreich außergewöhnlich mild ausfallen. Wie das Wetter-Portal Tauernwetter berichtet, könnte gleichzeitig der Spätherbst viel Regen bringen. Das geht aus der aktuellen Langfristprognose des europäischen Wettermodells ECMWF SEAS5 hervor,. Allerdings bedeutet ein milder Winter keineswegs, dass Schnee und kräftige Kälteeinbrüche ausbleiben.

Bereits der November könnte deutlich zu warm und zu nass werden. Laut Tauernwetter berechnen 57 Prozent der Modellläufe überdurchschnittliche Temperaturen, beim Niederschlag sind es sogar 65 Prozent. Nach den trockenen vergangenen Wochen wäre das eine Chance, die Wasserspeicher wieder aufzufüllen.

Auch der Winter dürfte mild werden

Für Dezember, Jänner und Februar zeigen sich ebenfalls klare Wärmesignale. Je nach Monat erwarten 61 bis 76 Prozent der Berechnungen überdurchschnittliche Temperaturen. Besonders ausgeprägt ist die Tendenz im Dezember, für Kärnten und Osttirol fällt sie noch deutlicher aus.

Doch Tauernwetter warnt vor falschen Schlussfolgerungen: Auch in einem milden Winter sind Kaltlufteinbrüche und Schneefall bis ins Flachland möglich. In den Alpen können feuchte Luftmassen bei passenden Wetterlagen sogar enorme Neuschneemengen bringen. Vor allem in Osttirol und Oberkärnten sind bei kräftigen Südstaulagen intensive Niederschläge denkbar.

Mann mit Regenschirm steht im Schneesturm auf einer Straße.
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Risiko durch warme Meere

Die außergewöhnlich warmen Meere könnten zusätzlich viel Feuchtigkeit liefern. Bei einer Umstellung der Wetterlage wären deshalb regional große Regen- oder Schneemengen möglich, im Extremfall auch mit Hochwassergefahr.

Tauernwetter betont allerdings, dass Langfristprognosen nur Trends zeigen. Besonders bei Niederschlägen im Alpenraum bleiben die Unsicherheiten groß. Ein milder Winter gilt derzeit als wahrscheinlichstes Szenario – wie viel Schnee tatsächlich fällt, ist noch offen.

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