IN ZWEI JAHREN

1.499 Anzeigen in der Schutzzone im Grazer Volksgartenpark

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Bisher wurden 1.062 Betretungsverbote ausgesprochen.
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Die Schutzzone im Grazer Volksgartenpark wird um ein halbes Jahr verlängert, wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Freitag mitteilte. Die entsprechende Verordnung tritt mit Sonntag, 19. Juli in Kraft und gilt bis Mitte Jänner 2027. Die Maßnahme dient der leichteren Kontrolle bzw. Wegweisung von Personen vor allem im Bereich der Drogenkriminalität.

Seit der erstmaligen Verordnung der Schutzzone im Juli 2024 führt die Polizei im Volksgartenpark Kontrollen und Überwachungsmaßnahmen durch. Bisher wurden 1.062 Betretungsverbote ausgesprochen, insgesamt 1.499 Anzeigen erstattet. Den Schwerpunkt bildeten dabei Missachtungen bereits ausgesprochener Betretungsverbote (709 Anzeigen) sowie Delikte nach dem Suchtmittelgesetz (397 Anzeigen).

438 Mal Drogen sichergestellt

Ein wesentlicher Teil der polizeilichen Präsenz im Park betrifft die Bekämpfung der Drogenkriminalität. Bei Schwerpunktaktionen und Streifendiensten wurden bisher 438 Mal Drogen sichergestellt, darunter rund 8,3 Kilogramm Cannabis sowie etwa 350 Gramm Kokain. Das Stadtpolizeikommando Graz hatte die Verlängerung der Schutzzone bei der Sicherheits- und Verwaltungspolizeilichen Abteilung beantragt. Die Schutzzone im nahe gelegenen Metahofpark bleibt bis Ende September 2026 aufrecht.