Rapid zeigte im Play-off-Hinspiel zur Conference League in Edinburgh zwei Gesichter. In der ersten Spielhälfte erarbeiteten sich die Hütteldorfer beim schottischen Vizemeister mehrere Großchancen und gingen durch Serge-Philippe Raux-Yao (30.) verdient mit einer Führung in die Pause. Dann verlor die Elf von Johannes Hoff Thorup den Faden und kassierte zwei Gegentore.
"Leider hatten wir diese 15 Minuten, in denen wir die Kontrolle aus der Hand gegeben haben", sagte der Rapid-Coach. "Insgesamt hätten wir uns ein besseres Resultat gewünscht. Aber wenn du 1:2 hinten liegst, ist ein Unentschieden wohl okay für uns."
"Gute Partie mit Steigerungspotenzial"
Zum Showdown am Mittwoch (18.45 Uhr) in Hütteldorf blickten die Rapid-Akteure nach einer Gefühlsachterbahn im Hinspiel zuversichtlich. "Wenn wir unsere Leistung bringen", sagte Nikolaus Wurmbrand, "können wir den Gegner schlagen.
Wir wollen so spielen wie in der ersten Halbzeit und in den letzten 20 Minuten. Wenn wir das machen, bin ich sehr positiv gestimmt." Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung hatte Wurmbrand (79.) den Ausgleich besorgt - und sein Team damit in eine deutlich angenehmere Ausgangslage bugsiert.
"Das 2:2 war ganz wichtig", wusste auch Matthias Seidl. Es sei "eine gute Partie mit Steigerungspotenzial" gewesen. "Spannend wird es auf jeden Fall. Wir haben jetzt einige Tage mehr Zeit, das ist für die Regeneration ganz wichtig", betonte der Rapid-Kapitän im ORF.
"Auf Couch bleiben und Serie schauen"
Denn am Wochenende hat Rapid in der Liga spielfrei, das Spiel wurde verschoben. Rapid gastiert erst am 2. September in Salzburg.
"Das ist ein großer Vorteil. Man kann die Erkenntnisse aus dem Hinspiel deutlich besser verarbeiten und sich gut vorbereiten", betonte Hoff Thorup und ergänzte mit Blick auf die erholsame Zeit nach der Rückreise aus Schottland.
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"Es passt für mich, wenn sie mal auf der Couch bleiben und Serien schauen." Um dann mit vollen Batterien den Aufstieg in die Ligaphase anzupeilen, der mit einem Startgeld von 3,17 Millionen Euro belohnt werden würde.