Feuer gelöscht

160 Einsatzkräfte: Großbrand in Kaindl-Konzern

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Ein Brand in dem Salzburger Holzverarbeitungskonzern sorgte für eine Großeinsatz.
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Ein Brand im Werk des Holzverarbeitungskonzerns Kaindl in Wals-Siezenheim (Flachgau) hat am Montagabend rund 160 Einsatzkräfte gefordert. Das Feuer brach im Bereich eines Altholzturmes aus, wo Recyclingholz vor der Weiterverarbeitung von Fremdstoffen befreit wird. Weil ein Förderband aus Gummi in Brand geriet, waren dunkle Rauchschwaden über dem Gelände zu sehen. In einem auch wegen der Höhe des Turms fordernden Einsatz gelang es, das Feuer nach gut vier Stunden zu löschen.

Der Brand war im oberen Bereich des Altholzturms ausgebrochen und breitete sich zunächst nach unten aus. Ein Löschangriff von innen war wegen der Hitze und aufgrund des starken Rauchs zunächst nicht möglich. "Der Turm ist rund 35 Meter hoch - und damit höher als die Standard-Hubbühnen der Feuerwehren", sagte Alexander Brötzner, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wals-Siezenheim, zur APA. Zusätzlich zu den Bühnen wurde mit schwerem Atemschutz mit Drehleitern gelöscht, bis das Gebäude betreten werden konnte. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Teile des Werks wurde verhindert.

Brandursache und die Höhe des Schadens waren noch nicht bekannt. Wie Kaindl-Sprecher Johannes Leibetseder am Dienstag zur APA sagte, werde der Turm wohl für einige Tage außer Betrieb sein. Die Produktion sei durch den Brand aber nie beeinträchtigt gewesen. "Das Förderband wird aber ausgetauscht werden müssen." Derzeit seien Experten vor Ort, um die Ursache des Feuers zu finden und zu prüfen, ob die Statik des Turms durch den Brand Schaden genommen hat.

Im Einsatz standen neben der Betriebsfeuerwehr die Feuerwehren Wals-Siezenheim, Anif und Grödig sowie die Drohneneinheit Flachgau. Auch das Rote Kreuz stand mit einem Team für Notfälle bereit. Verletzt wurde bei dem Feuer und den Löscharbeiten aber niemand.