Hitzewelle
163.000 stürmten städtische Bäder in Wien
Das extrem heiße Wochenende mit Temperaturen bis zu 40 Grad trieb die Menschen in Wien scharenweise ins kühle Nass. Allein am vergangenen Samstag und Sonntag verzeichneten die städtischen Bäder 163.000 Besucherinnen und Besucher. Insgesamt lockte die aktuelle Badesaison heuer bereits knapp 850.000 Gäste an. Das entspricht einem kräftigen Plus von 15 Prozent oder rund 110.200 Badegästen im Vergleich zum Vorjahr.
Ermäßigungen für Familien und Bedürftige
Die Stadt setzt im Kampf gegen extreme Temperaturen auf verschiedene Angebote im öffentlichen Raum. Neben den Bädern gibt es in Wien auch 1.800 kostenlose Trinkbrunnen und über 1.000 schattige Parks. Ein wesentlicher Faktor für den großen Andrang ist zudem das Preissystem. "Dank Ermäßigungen für sozial Bedürftige, vulnerable Gruppen, Studierende, Kinder und deren Begleitpersonen sind die Bäder für viele Menschen die erste Adresse an heißen Tagen", sagte Wiens Klima- und Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ). Aus diesem Grund arbeite die Stadt weiterhin konsequent am Erhalt der Standorte.
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Fast-Lane und längere Öffnungszeiten
Im heurigen Badesommer gibt es zudem einige Neuerungen für die Badegäste. Im Gänsehäufel startete vor kurzem eine sogenannte Fast-Lane. Das ist ein System für den schnellen Zutritt, das allen Personen mit einer Dauerkarte offensteht. Im Strandbad Alte Donau läuft zudem ein Testbetrieb mit verlängerten Öffnungszeiten bis 20.30 Uhr.
Restplätze für Sommerschwimmkurse
Für Kinder gibt es ebenfalls eine gute Nachricht. Wer schwimmen lernen oder das eigene Können verbessern möchte, kann sich für die Sommerschwimmkurse in den Hallenbädern anmelden. Dort sind aktuell noch Restplätze verfügbar. Die Anmeldung sowie alle weiteren Informationen zum Baden in Wien sind auf der Website der Stadt Wien zu finden.