Wien. Der neuerliche blutige Vorfall ereignete sich am Montag in einer Wohnung im Bereich der Lehmanngasse. Laut Polizei gerieten eine junge Russin und der 33-jährige Mann mit türkischen Wurzeln - in welcher Beziehung sie miteinander stehen, ist noch völlig unklar - zunächst in einen heftigen verbalen Streit, der das ganze Haus zusammentrommelte. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung eskalierte die Situation völlig, woraufhin die Jugendliche ein Küchenmesser zog und zustach. Das Opfer erlitt durch den Stich von hinten in die Lunge lebensgefährliche Verletzungen. Alarmierte Nachbarn reagierten sofort und wählten den Notruf, um Hilfe zu holen.
Rettung in letzter Sekunde
Die Einsatzkräfte der Berufsrettung Wien trafen rasch am Tatort ein. Sie übernahmen direkt vor Ort die notfallmedizinische Versorgung des schwer verletzten Mannes. Anschließend wurde der Mann umgehend in ein Krankenhaus transportiert. Nach ersten Informationen der Behörden gab es mittlerweile leichte Entwarnung: Der 33-Jährige befindet sich glücklicherweise nicht mehr in Lebensgefahr. Die Einvernahme des Teenagers soll Licht in die blutige Causa bringen.
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Ermittlungen der Kriminalpolizei
Die mutmaßliche Täterin konnte von den Polizisten noch direkt am Tatort vorläufig festgenommen werden. Sie befindet sich seither in Polizeigewahrsam. Polizeisprecher Philipp Haßlinger bestätigte mittlerweile offiziell, dass es sich bei der Tatwaffe um ein herkömmliches Küchenmesser handelt. Die genauen Hintergründe und das Motiv der Tat sind aktuell noch völlig unklar. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen übernommen und führt am Montag im Laufe des Tages die Vernehmung der Verdächtigen durch.