Hoffenheim-Krise:

2:3-Pleite für Ilzer & Prass: Hoffenheim verliert Krimi gegen Besiktas Istanbul!

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Der Abwärtstrend hält an: Die TSG Hoffenheim rund um das österreichische Duo Christian Ilzer und Alexander Prass unterliegt Besiktas Istanbul nach eklatanten Fehlern im Umschaltspiel mit 2:3.
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Die TSG Hoffenheim hat in der UEFA Europa League den nächsten schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team des österreichischen Cheftrainers Christian Ilzer, bei dem auch ÖFB-Legionär Alexander Prass engagiert ist, verlor das Heimspiel gegen Besiktas Istanbul denkbar knapp mit 2:3. Für die Sinsheimer war es bereits die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Folge. Die TSG präsentierte sich vor allem nach eigenen Ballverlusten viel zu offen und wurde von den konterstarken Gästen eiskalt bestraft.

Doppelpack von Matchwinner Oh schockt Ilzer-Elf nach Asllani-Ausgleich

Nach einer torlosen ersten Halbzeit nahm die Partie nach dem Seitenwechsel richtig Fahrt auf. Michael Amir Murillo brachte die Türken in der 60. Minute per Rechtsschuss in Führung. Die Hoffenheimer kämpften sich jedoch zurück: Fisnik Asllani belohnte den Bundesligisten in Minute 68 mit einer starken Einzelaktion und schloss zum 1:1-Ausgleich ab. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn Besiktas-Stürmer Hyeon-Gyu Oh schlug per Doppelpack (72., 79.) nach jeweils einfachen Hoffenheimer Ballverlusten unbarmherzig zu.

Später Machida-Anschlusstreffer belohnt TSG-Schlussoffensive nicht mehr

Harter Zweikampf in der Europa League: Koki Machida und Besiktas-Doppeltorschütze Hyeon-Gyu Oh schenken sich im Duell zwischen Hoffenheim und den Türken keinen Zentimeter. Trotz einer Aufholjagd und eines späten Treffers von Machida musste sich das Team von Christian Ilzer und Alexander Prass am Ende knapp mit 2:3 geschlagen geben. © IMAGO/Hartenfelser

In einer hochdramatischen Schlussphase warf die Ilzer-Truppe noch einmal alles nach vorne. Koki Machida verkürzte in der 88. Minute nach einem Eckball von Vladimir Coufal per Kopf auf 2:3 und keimte noch einmal Hoffnung im Stadion auf. Trotz intensiver Bemühungen in den vier Minuten Nachspielzeit reichte es für die Hausherren aber nicht mehr zum Ausgleichstreffer. Die Türken sicherten sich am Ende den aufgrund der effizienteren Chancenverwertung nicht unverdienten Auswärtssieg.