Fußball-Sensation

22-Jährige trainiert jetzt türkischen Fußballklub

© Instagram/turgutluspor_kulubu
Der türkische Amateur-Klub Turgutluspor sorgt für Aufsehen. Mit Zeynep Mestan übernimmt eine erst 22-jährige den Posten der Cheftrainerin im Fußball-Verein.
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Türkei. Der Verein Turgutluspor sorgt mit einer besonderen Personalie für Aufmerksamkeit. Die erst 22 Jahre alte Zeynep Mestan wurde offiziell zur neuen Cheftrainerin ernannt. Für die Kuriosität sorgt dabei nicht, dass sie eine Frau ist, sondern das außergewöhnlich junge Alter der neuen sportlichen Leiterin.

Erste Cheftrainerin der Vereinsgeschichte

Wie der Klub aus der Türkei in einer offiziellen Erklärung mitteilte, passt die Verpflichtung zur strategischen Neuausrichtung. "Im Einklang mit der Umstrukturierung unseres Vereins und unseren Zielen für die neue Saison haben wir eine Einigung mit Zeynep Mestan (Anm. Sie wurde erst vor sechs Wochen 22 Jahre alt) über die Position der Cheftrainerin erzielt", heißt es vonseiten des Vereins. Mestan ist damit die erste Frau auf diesem Posten bei Turgutluspor.

Erfahrung im türkischen Fußball-Geschäft

Trotz ihres jungen Alters bringt Zeynep Mestan bereits einiges an Erfahrung im Fußball mit. In den vergangenen Jahren stand sie selbst für verschiedene Frauen-Amateur-Teams auf dem Platz. Bemerkenswert ist dabei ihre Wechselhäufigkeit: Seit dem Jahr 2019 streifte sie die Trikots von insgesamt acht unterschiedlichen Klubs über. Nach Angaben des türkischen Fußballverbandes TFF war sie zuletzt für den Verein Bornova Genç Yıldızlar Spor aktiv. Auch auf Social Media ist die neue Trainerin keine Unbekannte und teilt dort Einblicke in ihre Karriere. Auf Instagram folgen ihr rund 20.000 Menschen.

Sportliche Herausforderung nach dem Abstieg

Bei ihrem neuen Arbeitgeber wartet nun eine große sportliche Herausforderung. In der abgelaufenen Saison 2025/26 beendete die Mannschaft die Spielzeit auf dem zehnten Tabellenplatz der Amateurliga. Dies hatte den Abstieg in die sechstklassige Manisa Super Amateur League zur Folge. Obwohl das Team in der Vergangenheit bereits bis in die 2. Liga aufsteigen konnte, blieb der Sprung in die höchste türkische Spielklasse, die SüperLig, bislang stets verwehrt.