Rauch an Bord

232 Passagiere: Urlaubsflieger muss mitten in der Nacht notlanden

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Für 232 Passagiere an Bord einer Jet2-Maschine endete der Rückflug aus dem Griechenland-Urlaub im Schrecken, als eine unklare Rauchentwicklung zu einer nächtlichen Notlandung zwang.
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Noch am heutigen Montagvormittag soll es für die gestrandeten Reisenden endlich mit einer Ersatzmaschine weitergehen. Mitten in der Nacht begann für die 232 Passagiere und sieben Crewmitglieder an Bord eines Airbus A321 der britischen Fluggesellschaft Jet2 ein Albtraum-Szenario. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg von Preveza in Griechenland nach London, als die Besatzung plötzlich Alarm schlug. Ein Sprecher des Flughafens sprach von einer "unklaren Rauchentwicklung". Die Maschine musste daraufhin am Sonntag am Flughafen Erfurt-Weimar notlanden. Eine solche Nachricht weckt auch bei Reisenden aus Österreich, die in der Ferienzeit die Urlaubsflieger stürmen, sofortige Aufmerksamkeit. Verletzt wurde bei dem Vorfall zum Glück niemand.

Flugzeug nach Schleife evakuiert

Die Maschine sei sicher am thüringischen Flughafen gelandet, so der Sprecher. Beim Tracking-Dienst Flightradar24 ist genau zu sehen, wie der Airbus in 8.800 Metern Flughöhe zunächst an Erfurt vorbeiflog, dann eine Schleife drehte und schließlich zur Landung ansetzte. Direkt nach dem Aufsetzen wurde das Flugzeug evakuiert. Für die geschockten Fluggäste ging es jedoch nicht gleich weiter nach Großbritannien. Sie kamen im Terminal unter und wurden dort über Nacht versorgt.

Techniker untersuchen den Airbus

Zur genauen Ursache für die Rauchentwicklung machte der Flughafensprecher zunächst keine detaillierten Angaben. Ein offener Brand sei von der alarmierten Feuerwehr vor Ort glücklicherweise nicht festgestellt worden.

Dem Sprecher zufolge bleibt der Airbus vorerst in Erfurt und wird dort von Technikern der Fluggesellschaft genauestens untersucht. Flugzeugunglücke sind zum Glück sehr selten. Erst am Sonntagmittag stürzte allerdings ein Flugzeug in Frankreich ab, wobei elf Menschen ums Leben kamen.