Bade-Unfall

34-Jähriger ertrinkt nach Brückensprung

© APA/FLORIAN WIESER
Ein tragischer Bade-Unfall ereignete sich in Wien: Ein 34-Jähriger verlor nach einem Sprung von einer Fußgängerbrücke in die Neue Donau sein Leben. Jede Hilfe der Einsatzkräfte kam für ihn zu spät.
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Am Freitag um 19:20 Uhr kam es am Rollerdamm in 1210 Wien zu einem fatalen Unglück. Ein 34-jähriger Mann sprang von einer Fußgängerbrücke in die Neue Donau und ertrank, wie die Polizei berichtet. Laut Angaben seiner anwesenden Lebensgefährtin schwamm der Mann nach dem Sprung noch bis zu einem Brückenpfeiler bei der U-Bahn-Station Neue Donau, ging dann aber plötzlich unter.

Rettungskräfte im schnellen Einsatz

Taucher der Berufsfeuerwehr Wien waren rasch am Unfallort und konnten den Verunglückten kurz nach dem Eintreffen an Land bringen. Mehrere Teams der Berufsrettung Wien begannen unverzüglich mit den Reanimationsmaßnahmen. Diese blieben jedoch ohne Erfolg, der Mann verstarb. Ein Fremdverschulden konnte laut den Beamten ausgeschlossen werden.

Alkohol vor dem Sprung

Im Zuge der polizeilichen Erhebungen stellte sich heraus, dass der 34-Jährige vor dem Vorfall offenbar Alkoholika konsumiert hatte. Seine Lebensgefährtin wird nach dem traumatischen Erlebnis von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Eindringliche Warnung der Polizei

Die Polizei nimmt diesen Vorfall zum Anlass, um ausdrücklich davor zu warnen, von Brücken in Flüsse, Seen oder andere Gewässer zu springen. Derartiges Brückenspringen stellt ein massives Sicherheitsrisiko dar und kann schnell zu schwersten Verletzungen oder tödlichen Unfällen führen.