Statt der bisherigen zwei Riesentorläufe könnten künftig vier Rennen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden stattfinden. Die Verantwortlichen im Tiroler Ötztal haben dafür bereits erste Gespräche mit dem Internationalen Skiverband (FIS) und dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) geführt. Eine endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus.
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Rund 29.000 Zuschauer besuchten den diesjährigen Weltcup-Auftakt am Rettenbachferner. Trotz schwieriger Vorbereitungsbedingungen konnten die Rennen der Frauen und Männer planmäßig durchgeführt werden. Neben gelagertem Schnee half auch frischer Naturschnee dabei, die Piste rechtzeitig in Rennzustand zu bringen.
Sölden sieht sich bereit für den Ausbau
Philipp Falkner, Juniorchef der Bergbahnen Sölden, sieht den Ort für eine Erweiterung gerüstet. "Wir haben absolut bewiesen, dass wir fit dafür sind", erklärte er in der ORF-Sendung "Tirol heute". Ein zweites Rennwochenende wäre aus seiner Sicht ein wichtiger Schritt, um den Skisport und die gesamte Wintersportbranche zu stärken.
Geplant ist außerdem ein umfangreiches Rahmenprogramm zwischen den beiden möglichen Rennwochenenden. Dabei sollen Wirtschaft, Skiindustrie und soziale Projekte eingebunden werden.
FIS prüft langfristigen Kalender
Noch ist offen, ob der Plan umgesetzt wird. FIS-Präsident Alexander Ospelt verwies auf die komplexen Arbeiten am künftigen Weltcup-Kalender. Auch ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober zeigte sich offen für neue Formate, betonte aber ebenfalls, dass noch Prüfungen notwendig seien.
Die Riesentorläufe in Sölden sollen 2027 am 30. und 31. Oktober stattfinden. Der spätere Termin soll die Vorbereitung erleichtern. Trotz steigender Temperaturen im Herbst hält Falkner das Wetterrisiko für kalkulierbar. Ob Sölden künftig tatsächlich vier Rennen ausrichtet, bleibt vorerst offen.