Höchstwert

Hitze-Rekord! Erstmals in der Geschichte ÜBER 41 Grad

© Roman Fuhrich
Nachdem um 14.45 Uhr in Wien-Stammersdorf der Allzeit-Hitzerekord mit 40,8 Grad Celsius geknackt wurde, steigt der historische Höchstwert weiter an. Erstmals wurde abermals in Stammersdorf nun die 41-Grad-Marke überschritten.
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Österreich erlebt mit Abstand den heißesten Tag in der Messgeschichte. Nachdem in Wien-Stammersdorf bereits um 14.45 der ewige Bestwert mit 40,8 Grad Celsius überschritten wurde, ging die Rekord-Jagd unaufhaltsam weiter. In Stammersdorf wurde wenig später erstmals in der Geschichte die 41-Grad-Marke geknackt. Um 15.15 Uhr hatte es hier genau 41,0 Grad Celsius.

Nachdem bereits am Montag erstmals in der Messgeschichte des Landes in allen drei Sommermonaten (Juni, Juli, August) an mindestens einem Ort 40 Grad oder mehr gemessen wurden, erlebte man am 4. August 2026 ein weiteres Hitze-Novum.

Österreichs Hitze-Karte am Dienstag © wetteronline

Im Laufe des Nachmittags wurde auch in Niederösterreich der Bundesland-Höchstwert überschritten. In Tulln-Langenlebarn wurden 40,7 Grad gemessen, womit Bad Deutsch-Altenburg aus dem Jahr 2013 abgelöst wurde. In der Landeshauptstadt St. Pölten, in Krems, Langenlois, Gars am Kamp, Wieselburg, Bad Deutsch-Altenburg und in Wien-Innere Stadt wurden auch über 40 Grad gemessen. Damit waren erstmals in der Geschichte neun Orte im Land über dieser Marke.

Die Hitze-Hotspots am Dienstag
  • Wien-Stammersdorf (Wien) 41,0°
  • Tulln-Langenlebarn (NÖ) 40,7°
  • St. Pölten (NÖ) 40,6°
  • Bad Deutsch-Altenberg (NÖ) 40,4°
  • Wien-Innere Stadt (Wien) 40,4°
  • Krems (NÖ) 40,2°
  • Langenlois (NÖ) 40,2°
  • Wieselburg (NÖ) 40,1°
  • Gars am Kamp (NÖ) 40,0°

Vorerst keine Abkühlung in Sicht

Auch am Mittwoch und Donnerstag werden erneut 40 Grad erwartet. Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich ziehen ab Donnerstag jedoch bereits Wolken, Regenschauer und Gewitter auf. Am Freitag gehen die Temperaturen in ganz Österreich etwas zurück, die Luft bleibt aber vielerorts schwül. Am Wochenende pendeln sich die Höchstwerte voraussichtlich zwischen 22 und 32 Grad ein, begleitet von zeitweisem Sonnenschein und einzelnen Schauern.

Die Experten warnen vor möglichen negativen Auswirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Muskelkrämpfen. Um den Körper zu schützen, wird dringend empfohlen, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und körperliche Aktivitäten auf die kühlen Morgenstunden zu verschieben. Wichtig ist es zudem, regelmäßig mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee pro Tag zu trinken und auch auf Kinder sowie ältere Mitmenschen zu achten. Wohnräume sollten vorwiegend in der Früh gelüftet werden.