Riesenhai

5-Meter-Hai aus der Ostsee gezogen

© Nordsoen Oceanarium
Spektakulärer Fund an der dänischen Ostseeküste: Bei Ålbæk ist ein 4,70 Meter langer Riesen-Hai tot angespült worden.
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Das junge Weibchen war zuvor mehrere Tage im flachen Wasser gesichtet worden, wo es offenbar nach Nahrung suchte.

Riesenhaie sind in der Region äußerst selten. Seit dem Jahr 2000 wurden in dänischen Gewässern nur rund zehn Exemplare dokumentiert. Warum sich der bis zu zehn Meter lange Planktonfresser ins Kattegat verirrt hatte und schließlich starb, ist unklar.

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Acht Forscher und Biologen des Nordsøen Oceanariums untersuchten den Kadaver. Dabei zeigte sich, dass das Tier offenbar weitgehend gesund war. Schwere Verletzungen oder Anzeichen von Verhungern wurden nicht festgestellt. Im Magen fanden die Experten sogar frische Nahrung. Auch Parasiten konnten als Todesursache zunächst ausgeschlossen werden.

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Weitere Untersuchungen mit Gewebeproben, CT-Aufnahmen sowie Analysen von Gehirn und Wirbelsäule sollen nun Aufschluss geben.

Für Menschen sind Riesenhaie völlig ungefährlich. Die sanften Giganten ernähren sich ausschließlich von Plankton und kleinen Organismen.