Milliarden weg

6 Jahre U-Haft: Thriller im Wirecard-Finale

© APA/dpa/Peter Kneffel
Ex-Vorstandschefs Markus Braun (56) zittert vor dem Urteil. In der Wirecard-Pleite verschwanden Milliarden. Er will mit dem Betrug nichts zu tun haben.
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Die Plädoyers mit den Strafanträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigern im Megaprozess um die Wirecard-Pleite sollen Ende Oktober, Anfang November stattfinden.

Es geht um den größten Betrugsfall der deutschen Nachkriegsgeschichte. In der Wirecard-Pleite verschwanden Milliarden, die meisten Anleger gingen leer aus. Teils hatten sie all ihr Erspartes in die vermeintlich sichere DAX-Aktie gesteckt.

oe24-Wirtschaftschef Aaron Brüstle (links) mit Wirtschaftsprofi Dr. Cornelius Granig auf den Spuren von Brauns früherem Leben in Wien vor einigen Jahren. Seit 6 Jahren sitzt Braun mittlerweile in U-Haft. Er beteuert seine Unschuld. © TZOe Kernmayer

Die Anwälte des seit Juli 2020 in Untersuchungshaft sitzenden früheren Vorstandschefs Markus Braun aus Österreich hatten die Aussetzung des Verfahrens gefordert. Sie wollten ein separates Betrugsverfahrens gegen eine frühere Wirecard-Managerin abwarten. Abgelehnt.

Jetzt geht der Prozess-Thriller ins Finale. Braun bestreitet alle Vorwürfe.