Urlauber aufgepasst

Abzocke? Thailand plant Ausreisegebühr von 1.000 Baht

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Das beliebte Urlaubsland denkt über eine neue Steuer nach, die alle Reisenden, die Thailand per Flieger verlassen wollen, treffen könnte.
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Zigtausende Österreicher reisen jedes Jahr nach Thailand. Insgesamt verzeichnete das Land 2025 33 Millionen Besucher. Für die könnte es, so das Nachrichtenportal "The Nation", bald teurer werden. Thailand plant offenbar eine Ausreisesteuer: Die soll bei 1.000 Baht liegen. Das klingt teurer, als es ist - es sind umgerechnet etwa 26,60 Euro.

Die Frist läuft

Aktuell müssen Urlauber noch nicht tiefer in die Tasche greifen, denn noch bis 29. Oktober, können sich die Bevölkerung und Interessengruppen zu dem geplanten Entwurf äußern. Erst danach wird über das weitere Vorgehen in Thailand entschieden. Sollte das Gesetz in Kraft treten und im Amtsblatt veröffentlicht werden, würde es 180 Tage später für alle Reisenden gelten.

Es trifft alle

Die Gebühr gilt dabei völlig unabhängig von der Nationalität. Bezahlen müssten somit nicht nur ausländische Feriengäste, sondern auch Einheimische sowie ausländische Personen mit Wohnsitz im Land. Ausnahmen soll es beispielsweise für Kinder unter zwei Jahren, bestimmte Transitpassagiere und Staatsgäste geben.

Anstehen an einem zusätzlichen Schalter am Flughafen bleibt den Fluggästen jedoch voraussichtlich erspart: Die Airlines und Ticketverkäufer sollen das Geld direkt beim Kauf der Flugtickets einkassieren und an den Staat weiterleiten. Wer sein Ticket bereits vor dem Inkrafttreten des Gesetzes gekauft hat, bleibt verschont.

Steuer nur für Flieger

Die Idee einer solchen Abgabe ist nicht neu. Bereits 1983 führte die Regierung eine ähnliche Regelung ein, um unter anderem zu verhindern, dass zu viel Geld ins Ausland fließt. Diese wurde später schrittweise wieder abgeschafft. Dass das Konzept nun wieder aus der Schublade geholt wird, begründet der Staat mit einem effizienteren Einsatz staatlicher Ressourcen. Wer das Land auf anderen Wegen - etwa per Schiff oder Bus - verlässt, kommt um die Steuer herum.