Funkstille

Ambros über Zwillinge: "Würde sie mit offenen Armen empfangen"

© Thomas Zeidler
Trotz körperlicher Beschwerden steht Austropop-Legende Wolfgang Ambros auf der Bühne, doch die jahrelange Funkstille zu seinen Kindern schmerzt ihn sehr.
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Die österreichische Musik-Legende Wolfgang Ambros steht nach wie vor regelmäßig auf der Bühne, um seine großen Hits wie Schifoan für das Publikum zu spielen. Wie der Sänger nun im Interview mit BUNTE verriet, half ihm dabei eine Operation an der Wirbelsäule, auch wenn das Gehen nicht mehr wie früher funktioniert: "Körperlich ist nicht alles besser geworden, aber ich muss nicht mehr leiden."

Trennung von Kindern

Deutlich emotionaler wird der Musiker, wenn das Gespräch auf seine Familie kommt. Zu seinen beiden jüngeren Kindern herrscht seit Jahren  Funkstille. Nachdem die Mutter mit den Zwillingen ausgezogen ist, gestaltete sich der Kontakt für den Künstler zunehmend schwieriger, bis die Verbindung schließlich ganz abriss. Wolfgang Ambros versuchte über lange Zeit vergeblich, den Kontakt aufrechtzuerhalten:

Wolfgang Ambros im Mai 2025 © Thomas Zeidler

Er schickte regelmäßig Briefe an die Kinder, sendete Geschenke zu Geburtstagen. Bereits vor zwei Jahren sagte Ambros im oe24-Gespräch mit Thomas Zeidler-Künz: "Ich weiß nicht wirklich wo die sind. Die sind mit Tirol, aber die sehe ich nicht. Ich habe lange Zeit alles versucht aber das wurde mit auf böseste Weise immer wieder verwehrt. Und jetzt sage ich: "Gut, dann nicht!"

Hoffnung auf ein Wiedersehen

Antworten auf seine Bemühungen blieben stets aus. Mit dieser Funkstille habe er zwar leben gelernt, doch ganz abgeschlossen hat er mit dem Thema nicht: "Ich habe gelernt, mit der Situation zu leben." Vor Kurzem erfuhr er, dass sein Sohn ihn gerne wiedersehen möchte: "Wenn er eines Tages vor meiner Tür steht und mich besuchen möchte, wird er mit offenen Armen empfangen werden."