Drama

Amira Aly: Platzangst & Panik bei Dreh

© LASCANA x Amira Aly
Die Moderatorin steht vor einem Meilenstein in ihrer Karriere und feiert mit dem Mystery-Thriller "Im Zeichen des Drachen" ihr großes Kinodebüt. Doch die Dreharbeiten für ihr persönliches Leinwand-Baby verlangten der zweifachen Mutter alles ab.
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In dem packenden Mystery-Thriller schlüpft Amira Aly in eine anspruchsvolle und vielseitige Rolle, die sie vor ganz neue schauspielerische Herausforderungen stellte. Sie verkörpert eine passionierte Archäologin, die sich intensiv mit alten Mythen und düsteren Legenden auseinandersetzt. Die Rolle verlangte von der Newcomerin nicht nur emotionales Fingerspitzengefühl, sondern auch physische Höchstleistungen in einer beklemmenden Kulisse.

Für Amira Aly, die als Ex-Frau von Comedian Oliver Pocher bekannt ist, war dieser Schritt vor die Kinokamera ein echtes Herzensprojekt. Trotz des großen Drucks und der neuen Erfahrung am Filmset meisterte sie die anspruchsvollen Szenen mit Bravour. Der Charakter, den sie spielt, zeichnet sich durch zahlreiche Facetten aus, was die Arbeit für sie zu einer wahren Bereicherung machte.

Drama in der Tiefe: 53 Stufen gegen die Platzangst

Besonders eine Szene brachte die Schauspiel-Novizin an ihre mentalen Grenzen. Für eine wichtige Aufnahme musste Aly tief unter die Erde steigen – genauer gesagt in ein enges Kellergewölbe unter dem Rathaus von Zwiesel in Niederbayern. Um an den Drehort zu gelangen, galt es, eine extrem schmale Wendeltreppe hinabzusteigen. Für Menschen mit Platzangst ein absolutes Albtraumszenario.

Insgesamt 53 Stufen führten in die dunkle Tiefe hinab. Um die herannahende Panikattacke im Zaum zu halten, griff Aly zu einer ganz eigenen Therapiemethode: Sie zählte jede einzelne Stufe laut vor sich hin, um sich abzuheben. Gleichzeitig filmte sie die emotionale Überwindung mit ihrem Smartphone. Das entstandene Video teilte sie offen mit ihrer treuen Community auf Instagram.

Ihre Millionen Follower konnten so hautnah miterleben, wie schwer dieser Weg für sie war. Aly, die Mutter von zwei Söhnen ist, geht seit jeher sehr offen mit ihren psychischen Belastungen um. Ihre erste heftige Panikattacke erlitt sie einst während einer Flugreise. Seit diesem einschneidenden Erlebnis nimmt sie professionelle therapeutische Hilfe in Anspruch und ermutigt auch andere Betroffene, offen über solche Ängste zu sprechen.

Hochkarätige Besetzung und Sekten-Jagd

Die Dreharbeiten für das ambitionierte Filmprojekt begannen bereits Mitte März 2025 in der bekannten Drachenhöhle Furth, die etwa 80 Kilometer nordöstlich von Regensburg liegt. Inszeniert wurde der spannungsgeladene Streifen von dem talentierten Regie-Duo Enrico Saller und Marina Hoeft. Sie schufen eine dichte, düstere Atmosphäre, die den Zuschauer von der ersten Minute an in ihren Bann zieht.

Auch die weitere Besetzung des Films kann sich sehen lassen:

Die absolute Hauptrolle übernahm der renommierte Schauspieler Erol Sander. Er spielt den engagierten Polizeikommissar Michael Dogac, der bei einem früheren dramatischen Einsatz sein Gehör verlor. Dogac wird von seiner Vorgesetzten, gespielt von Schauspiel-Legende Nastassja Kinski, für einen besonders kniffligen Fall rekrutiert. Gemeinsam jagen sie eine geheimnisvolle und gefährliche Drachensekte.

Kinostart im Herbst nach erfolgreicher Premiere

Der Mystery-Thriller feierte bereits im Oktober 2025 seine umjubelte Uraufführung bei den renommierten Internationalen Hofer Filmtagen. Dort konnte sich das Fachpublikum ein erstes Bild von Amiras schauspielerischer Leistung machen. Die Reaktionen auf das Thriller-Projekt waren durchwegs positiv und steigern die Vorfreude auf die reguläre Veröffentlichung.

Für alle Kino-Fans in Österreich gibt es bereits ein fixes Datum: Der Film soll am 17. September regulär in den Lichtspielhäusern anlaufen. Es bleibt spannend, wie das Publikum auf das Leinwand-Debüt von Amira Aly reagieren wird und ob sie nach diesem Erfolg künftig öfter in fiktionalen Rollen zu sehen sein wird.