Müde Rapid-Beine

Andi Herzog tobt: "Kann den Dreck nicht mehr hören"

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Rapid spricht bereits in der 1. Runde von müden Beiden. "Dann ist es besser, man scheidet in der Conference-League-Quali aus
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Das war knapper als notwendig! Ein früher Treffer und zahlreiche vergebene Chancen reichten Rapid zu einem knappen 1:0-Sieg gegen Altach. Auch, weil eine starke Hedl-Parade die drei Punkte spät festhielt.

"Wir hätten mehr Chancen machen müssen", so der Rapid-Trainer bei Sky. Fehlende Konstanz sah er nicht als Problem. Wie Dahl, sprach auch er eher von den "müden Beinen".

Mit den Erklärungen der Rapidler konnte Andi Herzog nach dem Spiel wenig anfangen. Der ehemalige Hütteldorfer übte als Sky-Experte deutliche Kritik und zeigte sich vor allem von den Aussagen über die Belastung irritiert.

"Dann scheidet man besser aus"

"Wenn ich nach drei, vier Partien sage, ich habe zu viele Spiele in den Beinen, dann ist es besser, man scheidet in der Conference-League-Quali aus. Ich kann diesen Dreck nicht mehr hören", schimpfte der 57-Jährige.

Aus Herzogs Sicht braucht Rapid eine klare Haltung, wenn der Klub wieder an frühere Erfolge anknüpfen will. "Wenn Rapid wieder erfolgreich sein will", müsse man bei "gewissen Sachen" für Klarheit sorgen.

Auch mit der Leistung der Wiener war der Rekordteamspieler nur teilweise zufrieden. Vor allem nach einer starken Anfangsphase habe Rapid den Faden verloren. "Die ersten 30 Minuten waren gut, dann ist man wie in der Vergangenheit zu tief geworden und konnte nicht mehr richtig nachsetzen", analysierte Herzog.