Kabarett-Premiere

Andreas Ferner gibt wieder den "Bro-Fessor"

© Andreas Tischler / Vienna Press
Wenn aus dem Schulalltag Kabarett wird, ist Andreas Ferner in seinem Element. Mit seinem neuen Programm sorgte er im Wiener Orpheum für Lacher.
Zur Vollversion des Artikels

Am Mittwochabend feierte Andreas Ferner im ausverkauften Wiener Orpheum die Premiere seines neuen Programms "Bro-Fessor, checkst du!?". Darin nimmt der Lehrer und Kabarettist die Absurditäten des modernen Schul- und Gesellschaftslebens aufs Korn. Das Ergebnis war ein ausverkauftes Haus, beste Stimmung und Standing Ovations zum Schluss, was dem Publikum einen akuten Bauchmuskelkater und Ferner die Benotung Sehr gut einbrachte.

Jeanni Ebner und Heribert Kasper © Andreas Tischler / Vienna Press

Promi-Auflauf im Wiener Orpheum

Im Wiener Orpheum waren an diesem Abend Lachmuskelattacken angesagt. Neben Society-Lady Christina Lugner, ihrer Tochter Jacqueline Lugner und Mister Ferrari Heribert Kasper mischten sich auch Oktoberfestlegende Wiesnschurli und Musikmanager Peter Pansky unter die Premierengäste. Aus der Kabarettszene waren Herby Stanonik, Katie La Folle, David Stockenreitner, Lorenz Hinterberger, Heinz Hofbauer und Andreas Wutte vor Ort. Zudem vervollständigten Sängerin Beatrice Turin, Moderator Alexander Rüdiger und Regisseurin Marion Dimali die prominente Runde.

Otto und Christa Körmer mit Tochter Beatrice Turin und Schwiegersohn Heimo © Andreas Tischler / Vienna Press

Sechstes Programm des Lehrers

Mit "Bro-Fessor, checkst du!?" legt Ferner bereits sein sechstes Soloprogramm vor. Zuvor hat er den Lehrerberuf schon in "Schule, OIDA!", "BildungsFERNER", "Chill amal, Fessor!", "Stundenwiederholung" und "Nie mehr Schule!" zum Ausgangspunkt für sein Kabarett gemacht. Dass ihm die Themen nicht ausgehen, liegt an seiner langjährigen Berufserfahrung. "Ich unterrichte seit 1999. Die Schule liefert mir nach all den Jahren noch immer Geschichten, bei denen ich mir denke: Das kann man sich nicht ausdenken!", lacht Ferner. "Die Kinder verändern sich, die Eltern verändern sich und der Wahnsinn verändert sich mit. Ich fürchte, mir wird der Stoff so schnell nicht ausgehen."