Tote und Verletzte

Angriff auf Schiffe: Lage im Schwarzen Meer eskaliert

© oe24
Drohnen-Terror vor Urlauber-Küste. Schon wieder brennt ein Schiff und sieben Seeleute werden vermisst.
Zur Vollversion des Artikels

Seit wenigen Tagen gerät die Lage im Schwarzen Meer immer mehr aus dem Ruder. Die Eskalationsspirale dreht sich immer weiter.

Chemietanker steht in Flammen

Nur 24 Kilometer vor der rumänischen Küstenstadt Sulina bricht die Hölle los: Ein Chemietanker steht lichterloh in Flammen. Vier Seeleute konnten nach Angaben der Behörden gerettet werden, sieben weitere werden vermisst. Der Brand wird noch gelöscht. Ob es sich um einen Drohnenangriff handelt oder nicht, ist aktuell weder sicher noch auszuschließen.

Das Schiff, ein Tanker für chemische Substanzen, war nach Angaben der rumänischen Behörde unter der Flagge von San Marino unterwegs. In der Nacht habe Rumäniens Luftabwehr im Raum Sulina eine Drohne aus Richtung der nahe gelegenen Ukraine gesichtet, die aber nach einer Minute wieder vom Radar verschwand, wie das Verteidigungsministerium in Bukarest berichtete.

Steckt Russland dahinter?

Damit eskaliert die Lage am Schwarzen Meer weiter. Russland wird verdächtig seit Tagen die Daumenschrauben anzuziehen. Zu einem ähnlichen Fall war es am Mittwochabend in Sulina bereits gekommen. Erst vor neuen Tagen ist ein Handelsschiff versenkt worden.

Tote und Verletzte werden vermehrt in Kauf genommen. Beobachter schreiben die Drohnenattacken Russland zu.