Konzert-Eklat
Anna-Maria Zimmermann: Beistand für Maite Kelly
Der Foto-Ärger um Maite Kelly schlägt weiterhin hohe Wellen in der Schlagerbranche. Anfang Juli unterbrach Kelly ihr Konzert beim "Lausitzer Schlager-Sommer-Open-Air" in Löbau mitten im Song, weil ein Fotograf sie mit einem Teleobjektiv aus nächster Nähe ins Visier genommen hatte. Solche Bilder im Netz zu bewerten, empfinde sie als "entwürdigend", schließlich sei sie auf der Bühne verschwitzt und "auch eine Frau".
Unterstützung bekommt sie nun von Kollegin Anna-Maria Zimmermann. Gegenüber Schlager.de erklärte die Sängerin, dass sie Maites Ärger absolut nachvollziehen könne. Für sie gebe es einen klaren Unterschied zwischen privaten Schnappschüssen von Fans und professionellen Medienfotos. Bei schweißtreibenden Shows entstünden eben schnell unvorteilhafte Aufnahmen: "Kann halt nicht schön aussehen. Es gibt auch Bilder, wo ich sage: ‚Boah, nicht schön’."
Auch interessant
Horror-Foto nach Zwölf-Stunden-Trip: Männern fehlt das Feingefühl
Grundsätzlich habe sie zwar kein Problem mit Fotos, doch die Rahmenbedingungen wie Licht, Zeitpunkt und das Umfeld müssten einfach stimmen. Deswegen schaue sie mittlerweile selbst ganz genau hin, wann und wie Bilder von ihr geknipst werden. Mit Blick auf die Fotografen zieht die Musikerin ein klares Fazit: "Da haben die Männer, glaube ich, oft irgendwie nicht so dieses Feingefühl bei uns Frauen." Dass es auf Konzerten turbulent zugehen kann, weiß Zimmermann übrigens aus eigener Erfahrung: Erst kürzlich musste sie einen Auftritt wegen eines plötzlichen Feueralarms unfreiwillig stoppen.
Zimmermann erinnert sich in diesem Zuge an einen besonders unangenehmen Moment beim "Schlagermove in concert". Nach einer zwölfstündigen Reise wurde sie direkt bei der Ankunft abgelichtet – noch bevor sie überhaupt die Gelegenheit hatte, sich frisch zu machen oder vorzubereiten.