Mann getötet

Argentinien-Fans geraten in Schießerei

© Anadolu via Getty Images
In Kansas City kam es  zu einer Schießerei, bei der ein Uber mit argentinischen Fans beschossen und ein Mann getötet wurde.
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Das Fußballfest in Amerika wird von einer schweren Gewalttat überschattet. Ein Uber-Fahrer war mit argentinischen Fußballfans unterwegs zum WM-Spiel der Nationalmannschaft gegen Algerien, als die Schüsse fielen. Nach Angaben der örtlichen Polizei befindet sich ein 22-jähriger männlicher Verdächtiger seit Donnerstag weiterhin auf der Flucht. Die Bluttat ereignete sich im Rahmen einer Serie von fünf verschiedenen Schießereien, die am Dienstag zwischen 18:00 und 18:30 Uhr registriert wurden. Diese Vorfälle spielten sich auf einem rund 6,4 Kilometer langen Abschnitt in Kansas City ab, der mindestens 6,4 Kilometer vom Arrowhead Stadium entfernt liegt.

Schüsse aus dem Auto

Gegenüber der argentinischen Zeitung "La Nación" schilderten zwei amerikanische Fans der argentinischen Nationalmannschaft die dramatischen Szenen. Ein anderes Fahrzeug setzte sich neben ihren Uber, woraufhin zwei Schüsse aus dem Auto abgegeben wurden. Der Fahrer des Wagens erlitt dabei eine Schusswunde am Bein. Laut Polizeikapitän Jacob Becchina waren die Verletzungen des Fahrers glücklicherweise nicht lebensbedrohlich. Die mitfahrenden Fans gaben direkt vor Ort ihre Aussagen bei den Behörden zu Protokoll und wurden im Anschluss von einem Streifenwagen der Polizei zum Stadion transportiert.

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Ein Todesopfer nach Schussserie

Die Schussserie forderte noch weitere Opfer in der Stadt. Bei den restlichen Vorfällen an diesem Dienstag wurden zwei Erwachsene und ein Teenager verletzt. Einer der verletzten Erwachsenen erlitt laut Polizeikapitän Jacob Becchina lebensbedrohliche Verletzungen und erlag später im Krankenhaus seinen schweren Wunden. Der gesuchte 22-jährige Verdächtige ist den Ermischtlungsbehörden kein Unbekannter. Er war bereits vor dieser Tat wegen des illegalen Gebrauchs von Schusswaffen polizeibekannt.