Der Argentinier Tomas Martin Etcheverry beendete mit einem 6:2, 6:7(4)-Sieg im Achtelfinale gegen Jurij Rodionov die letzten Hoffnungen der Österreicher auf ein rot-weiß-rotes Happy End in Kitzbühel.
Mittwoch, 16.03 Uhr. Rodionovs Smash nach einem strittigen Etcheverry-Ball geht daneben. Aus, vorbei!
Wie Sebastian Ofner am Vortag gegen Alex Molcan gab auch Rodionov (ATP-Nr. 145) gegen den Etcheverry (ATP-Nr. 31) in beiden Sätzen gleich sein erstes Aufschlaggame ab.
Rodionov kämpfte sich von 2:6, 1:4 zurück
Doch bei 2:6, 1:4 bäumte sich der 27-jährige Niederösterreicher noch einmal auf, nahm dem Südamerikaner den Aufschlag ab und verkürzte auf 3:4. "Jetzt haben wir ein richtiges Tennis-Match", freute sich Turnierdirektor Alex Antonitsch in seiner Nebenrolle als ServusTV-Experte. Tatsächlich gelang Rodionov ein zweites Break zum 4:4.
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Damit war auch die Stimmung am gut gefüllten Center Court top. Der Local Hero packte seine besten Schläge aus und kämpfte sich ins Tiebreak. Dort kämpfte sich Rodionov von 2:5 auf 4:5 zurück, musste sich aber mit 4:7 geschlagen geben. Dass es ausgerechnet im Tiebreak zwei strittige Entscheidungen gegen Rodionov gegeben hatte, nahm er zur Kenntnis: "Das, was das System sagt, zählt."
Über sein Match meinte er: "Eineinhalb Sätze hab ich nicht zu meinem Spiel gefunden. Aber ich bin stolz, dass ich selbst bei 2:6, 1:4 nicht aufgegeben und es fast geschafft hab, den 2. Satz zu gewinnen."
Trotzdem gehen die Generali Open ohne rot-weiß-roten Einzel-Beitrag weiter. Im Viertelfinale trifft der als Nr. 4 gesetzte Etcheverry auf Ignacio Buse (PER-5).