Die Wienerinnen setzten sich in Radenci in Slowenien gegen Hajduk Split mit 3:2 (3:1) durch und treffen im Finale des Miniturniers um den Aufstieg in die 3. Quali-Runde auf Farul Constanta. St. Pölten behielt vor heimischer Kulisse gegen Young Boys Bern mit 4:3 (3:1) die Oberhand und bekommt es ebendort am Samstag mit Sporting Lissabon zu tun.
Die Austrianerinnen starteten gegen den kroatischen Meister famos. Nach einem weiten Ball von Modesta Uka schoss Patricia Pfanner nach einem Haken am kurzen Eck nach nur elf gespielten Sekunden ein. Die Assistgeberin machte den schnellen Doppelpack perfekt, Uka lief alleine aufs Tor zu und verwertete eiskalt (4.). Kapitänin Carina Wenninger scheiterte am Aluminiumgehäuse (7.). Der dritte Treffer ließ aber nur kurz auf sich warten, Pfanner bezwang Split-Torfrau Ajsa Kalac mit einem Heber (18.).
Alles war angerichtet für einen klaren Sieg, ehe ein Eigenfehler kurz vor dem Seitenwechsel noch einmal für Spannung sorgte: Ein missglückter Rückpass von Katharina Schiechtl landete genau bei Janja Canjevac, die Torfrau Jasmin Pal keine Chance ließ (45.). Gleich nach Wiederbeginn verlor zuerst Wenninger auf der Seite ein Laufduell und nach einer Flanke verwertete Gia Kalas, die Schiechtl enteilt war, in der Mitte aus kürzester Distanz volley. Mit etwas Bauchweh brachte Österreichs Double-Champion den Vorsprung aber über die Zeit.
Auch SKN zitterte nach klarer Führung
Auch die St. Pöltnerinnen führten in der ersten Hälfte bereits 3:0. Nach einem Foul an Neuzugang Alma Aagaard verwertete Rückkehrerin Fanny Vago einen frühen Elfmeter im rechten Eck (7.). Victoria Laino legte nach einem Eckball von Jennifer Klein und Kopfball-Vorlage von Diana Lemesova nach (23.). Der 20-jährigen Dänin Aagaard gelang nach einem Sololauf und sehenswertem Haken ihr Premierentor im SKN-Dress (39.), Laura Frey verkürzte aber noch vor der Pause für YB (41.).
Nach Seitenwechsel kamen die Schweizerinnen bei immer noch 34 Grad Celsius in der NV-Arena zusehends auf. Fünf Minuten nachdem Maja Jelcic mit einer Kopfball-Bogenlampe erstmals der Anschlusstreffer gelungen war (58.), stellte Magdalena Rukavina mit einem Distanzschuss von knapp außerhalb des Strafraums erneut nach Corner von Klein den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (63.). St. Pölten brachte sich im Finish aber noch einmal in Bedrängnis, weil Jelcic nach einem Eckball unbedrängt einköpfeln durfte (85.).
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Sporting Lissabon hatte den SeaSters Odessa davor in Niederösterreichs Landeshauptstadt mit 5:0 keine Chance gelassen und ist am Samstag (18.00 Uhr) im Finale des Miniturniers Gegner der Gastgeberinnen. Der nächste Austria-Kontrahent Constanta besiegte Turniergastgeber NK Mura in Murska Sobota nach Verlängerung mit 3:1. Das Führungstor der langjährigen St. Pölten-Legionärin Mateja Zver (63.) reichte Sloweniens Meister in einer dramatischen Partie gegen sein rumänisches Pendant nicht zum Aufstieg.