Politik-Insider
Babler steht jetzt vor Aus: Kommt Zeiler?
Die Tage von Andreas Babler sind definitiv gezählt. Der SPÖ-Chef und Vizekanzler wird den politischen Herbst nicht überleben. Die letzten Umfragen (zuletzt nur noch 15 % für die SPÖ mit Trend zur Einstelligkeit) und Bablers Auftritte sind so desaströs, dass nun auch sein bisheriger "Lebensretter" Michael Ludwig und nahezu alle SPÖ-Länderchefs schon auf der Suche nach einem Nachfolger sind.
Babler steht jetzt vor Aus: Kommt jetzt Zeiler?
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SPÖ will Babler im Herbst austauschen
Die SPÖ will Babler im Herbst austauschen – entweder gegen seinen NÖ-Parteirivalen Hergovich. Oder gegen Verkehrs-Minister Hanke. Oder (wenn es nach Michael Ludwig geht) gegen seinen neuen Lieblings-SPÖ-Chef und "Geheimtipp" Gerhard Zeiler.
Gerhard Zeiler hat seinen Job bei Warner Bros in den USA gerade aufgegeben, dafür über 100 Millionen Dollar Abfindung kassiert – und wäre nun frei für eine Rückkehr nach Österreich. Zeiler wäre für die SPÖ eine Ideal-Lösung: Mit allen politischen Wassern gewaschen (er arbeitete für Sinowatz und Vranitzky), als Ex-ORF-Chef besonders populär, als RTL- und Warner-Manager der international erfolgreichste Österreicher.
Und: Zeiler könnte als Einziger die SPÖ neu starten, neu in der Mitte positionieren und bei einer Neuwahl von allen drei Ampel-Parteien die klare Nummer 1 und (wenn die "Ampel" ihre Koalition fortsetzt) nächster Kanzler werden.
Babler dagegen führt die SPÖ geradewegs in den Untergang. Die Partei würde mit ihm alle nächsten Wahlen krachend verlieren. Die SPÖ ist wegen und unter Babler derzeit komplett zerstritten. Babler tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste – und ist extrem unpopulär. Alle Experten sind sich einig: Er hat keine Chancen auf ein Umfrage-Comeback mehr. Er ist längst "Dead Man Walking". Die SPÖ muss jetzt den Mut zu einem Neustart haben – oder sie wird untergehen.